
Chapeau! Beim Landshuter Stadtradeln sicherte sich die Ursulinen-Realschule erneut den Gesamtsieg – mit 371 Fahrerinnen und Fahrern und sattelfesten 60.635 Kilometern.
Mesdames et messieurs, die Tour de Landshut ist gefahren, der Sieger steht fest – und er trägt schon wieder unsere Farben! Zum dritten Mal in Folge schwingt sich die Ursulinen-Realschule beim Landshuter Stadtradeln aufs oberste Treppchen und streift sich das begehrte maillot jaune über.
Ein Blick zurück auf die diesjährige Tour zeigt: Es war keine gemähte Wiese. Mit dem Hans-Leinberger-Gymnasium lieferten wir uns über weite Strecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch auf den letzten Etappe zogen wir das Tempo an – und fuhren davon. Der Grund für unseren Vorsprung ins Ziel: das stärkste Pelotonder Stadt. Mit 371 Radelnden stellten wir mit Abstand das größte Team im gesamten Wettbewerb.
Unser Geheimrezept? Eine treue Fangemeinde, die nie wirklich aufhört zu strampeln: Zahlreiche Ehemalige schwingen sich noch immer aufs Rad, um für ihre alte Schule zu punkten – Ursulinen-Radler werden offenbar nie ganz „ehemalig“. Auch im Schulhaus selbst war Rennsport-Feeling angesagt: Im Klassenwettbewerb lieferten sich die 8a und die 8d ein Duell wie im Sprintfinale auf den Champs-Élysées – am Ende hatte die 8d die Nase vorn und schnappte sich das Eisdielentrikot.
Die Gesamtbilanz unseres Pelotons: 60.635 Kilometer– das ist mehr, als eineinhalbmal um die ganze Erde! Nebenbei wurden dabei rechnerisch rund neun Tonnen CO2 eingespart – gut fürs Klima, gut für die Laune. Der wichtigste Etappensieg aber war ein ganz anderer: keine Stürze, keine Unfälle.
Zwei Namen gehören definitiv aufs Podium der Einzelwertung: Lukasz Schindzielorz, Vater einer unserer Schülerinnen, radelte sagenhafte 1.887 Kilometern an 21 Tagen Nicht weit dahinter: unser ehemaliger Konrektor Albert Mederer mit 1.602 Kilometern.
Jetzt heißt es: Beine hochlegen, Trikot polieren – und schon mal auf die Preisverleihung im kommenden Herbst freuen, wenn wir das gelbe Trikot ganz offiziell entgegennehmen dürfen.
Wir danken allen Radlerinnen und Radlern, die für uns gefahren sind. (Sf)

