„Tage der Orientierung“- aber was macht Orientierung eigentlich aus? Geht es darum, sich selbst zu finden oder den Weg einzuschlagen, der am besten erscheint? Findet man Orientierung oder findet Orientierung dich? Und wie sollen wir etwas über unser Leben lernen, wenn wir dafür keine Hausaufgaben oder Hilfe vom Lehrer bekommen?Mit diesen Gedanken steigen wir am Montagmittag aus dem Reisebus. Hügelige Landschaft umgibt uns, die Luft ist frisch und klar, als wüsste sie hier die Antwort auf all die oben genannten Fragen. Und inmitten dieses Friedens liegt das Kloster: imposante Mauern, Bögen, eine ganz besondere Atmosphäre.Nach Begrüßung, Zimmereinteilung, Mittagessen und Hausführung finden wir uns im Seminarraum mit unserem Sozialpädagogen wieder. Wir stehen ohne Schuhen auf Stühlen in einem Kreis, die Aufgabe: Die Gruppe nach dem Anfangsbuchstaben ordnen, ohne zu sprechen oder vom Stuhl zu treten. Wir sind unsicher, aufgeregt, wollen uns ungern aneinanderklammern, aus Angst, die Komfortzone des anderen zu übertreten. Fast geschafft - doch da berührt ein Fuß den Boden. Geschockte Blicke. Unser Gruppenbetreuer sagt ganz ruhig: „Dann versucht es nochmals.“ Diesmal ist es besser. Wir wissen, wie wir uns ordnen, festhalten und unterstützen müssen. Die unsichtbaren Barrieren zwischen uns haben sich mehr und mehr abgebaut.Es ist 22:30 Uhr. Der Tag mit vielen Themen und Aktivitäten liegt hinter uns: Klettern, „Natur pur“, „Freundschaft, Liebe, Partnerschaft“ oder „Lust auf Leben“. Der Abend endet mit der „Guten Nacht“ im Kapellenzimmer. Dunkelheit umgibt uns, mit den anderen Klassen sitzen wir am Rand und schauen auf die vier Kerzen in der Mitte. Wir hören die Geschichte der Gründung des Klosters und wie die „Gute Nacht“ entstanden ist. „Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie.“- Für den Gründer Don Bosco war es wichtig, den Tag bewusst und dankbar abzuschließen. Nach einer Zeit verlassen einige den Raum, andere bleiben noch sitzen und hängen ihren Gedanken nach.Rückblickend würde ich sagen, dass das der Moment war, wo jeder von uns die Benediktbeuern-Magie gespürt hat. Wie nah wir uns plötzlich waren, wie wir uns gegenseitig schätzten.Unseren letzten Abend verbringen wir gemeinsam im Eingangsbereich des Aktionszentrums. Es liegt eine außergewöhnliche Stimmung in der Luft - morgen beenden wir unsere Zeit hier, Lehrer werden wieder „nur“ zu Lehrern, und vielleicht verlieren wir uns wieder aus den Augen. Wir spielen als Klasse Tischtennis, Kicker, unterhalten uns - den ganzen Abend lang. Könnte man die Zeit doch festhalten……Vielleicht nicht äußerlich, aber innerlich tragen wir neue Erkenntnisse über uns und andere nach Hause. Wir haben uns selbst kennengelernt, „Orientierung“ gefunden und wieder einmal festgestellt, dass Ursulinen nicht nur Schule bedeutet, sondern auch Familie.
„Tage der Orientierung“- aber was macht Orientierung eigentlich aus? Geht es darum, sich selbst zu finden oder den Weg einzuschlagen, der am besten erscheint? Findet man Orientierung oder findet Orientierung dich? Und wie sollen wir etwas über unser Leben lernen, wenn wir dafür keine Hausaufgaben oder Hilfe vom Lehrer bekommen?
Mit diesen Gedanken steigen wir am Montagmittag aus dem Reisebus. Hügelige Landschaft umgibt uns, die Luft ist frisch und klar, als wüsste sie hier die Antwort auf all die oben genannten Fragen. Und inmitten dieses Friedens liegt das Kloster: imposante Mauern, Bögen, eine ganz besondere Atmosphäre.
Nach Begrüßung, Zimmereinteilung, Mittagessen und Hausführung finden wir uns im Seminarraum mit unserem Sozialpädagogen wieder. Wir stehen ohne Schuhen auf Stühlen in einem Kreis, die Aufgabe: Die Gruppe nach dem Anfangsbuchstaben ordnen, ohne zu sprechen oder vom Stuhl zu treten. Wir sind unsicher, aufgeregt, wollen uns ungern aneinanderklammern, aus Angst, die Komfortzone des anderen zu übertreten. Fast geschafft - doch da berührt ein Fuß den Boden. Geschockte Blicke. Unser Gruppenbetreuer sagt ganz ruhig: „Dann versucht es nochmals.“ Diesmal ist es besser. Wir wissen, wie wir uns ordnen, festhalten und unterstützen müssen. Die unsichtbaren Barrieren zwischen uns haben sich mehr und mehr abgebaut.
Es ist 22:30 Uhr. Der Tag mit vielen Themen und Aktivitäten liegt hinter uns: Klettern, „Natur pur“, „Freundschaft, Liebe, Partnerschaft“ oder „Lust auf Leben“. Der Abend endet mit der „Guten Nacht“ im Kapellenzimmer. Dunkelheit umgibt uns, mit den anderen Klassen sitzen wir am Rand und schauen auf die vier Kerzen in der Mitte. Wir hören die Geschichte der Gründung des Klosters und wie die „Gute Nacht“ entstanden ist. „Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie.“- Für den Gründer Don Bosco war es wichtig, den Tag bewusst und dankbar abzuschließen. Nach einer Zeit verlassen einige den Raum, andere bleiben noch sitzen und hängen ihren Gedanken nach.
Rückblickend würde ich sagen, dass das der Moment war, wo jeder von uns die Benediktbeuern-Magie gespürt hat. Wie nah wir uns plötzlich waren, wie wir uns gegenseitig schätzten.
Unseren letzten Abend verbringen wir gemeinsam im Eingangsbereich des Aktionszentrums. Es liegt eine außergewöhnliche Stimmung in der Luft - morgen beenden wir unsere Zeit hier, Lehrer werden wieder „nur“ zu Lehrern, und vielleicht verlieren wir uns wieder aus den Augen. Wir spielen als Klasse Tischtennis, Kicker, unterhalten uns - den ganzen Abend lang. Könnte man die Zeit doch festhalten…
…Vielleicht nicht äußerlich, aber innerlich tragen wir neue Erkenntnisse über uns und andere nach Hause. Wir haben uns selbst kennengelernt, „Orientierung“ gefunden und wieder einmal festgestellt, dass Ursulinen nicht nur Schule bedeutet, sondern auch Familie.
„Tage der Orientierung“- aber was macht Orientierung eigentlich aus? Geht es darum, sich selbst zu finden oder den Weg einzuschlagen, der am besten erscheint? Findet man Orientierung oder findet Orientierung dich? Und wie sollen wir etwas über unser Leben lernen, wenn wir dafür keine Hausaufgaben oder Hilfe vom Lehrer bekommen?
Mit diesen Gedanken steigen wir am Montagmittag aus dem Reisebus. Hügelige Landschaft umgibt uns, die Luft ist frisch und klar, als wüsste sie hier die Antwort auf all die oben genannten Fragen. Und inmitten dieses Friedens liegt das Kloster: imposante Mauern, Bögen, eine ganz besondere Atmosphäre.
Nach Begrüßung, Zimmereinteilung, Mittagessen und Hausführung finden wir uns im Seminarraum mit unserem Sozialpädagogen wieder. Wir stehen ohne Schuhen auf Stühlen in einem Kreis, die Aufgabe: Die Gruppe nach dem Anfangsbuchstaben ordnen, ohne zu sprechen oder vom Stuhl zu treten. Wir sind unsicher, aufgeregt, wollen uns ungern aneinanderklammern, aus Angst, die Komfortzone des anderen zu übertreten. Fast geschafft - doch da berührt ein Fuß den Boden. Geschockte Blicke. Unser Gruppenbetreuer sagt ganz ruhig: „Dann versucht es nochmals.“ Diesmal ist es besser. Wir wissen, wie wir uns ordnen, festhalten und unterstützen müssen. Die unsichtbaren Barrieren zwischen uns haben sich mehr und mehr abgebaut.
Es ist 22:30 Uhr. Der Tag mit vielen Themen und Aktivitäten liegt hinter uns: Klettern, „Natur pur“, „Freundschaft, Liebe, Partnerschaft“ oder „Lust auf Leben“. Der Abend endet mit der „Guten Nacht“ im Kapellenzimmer. Dunkelheit umgibt uns, mit den anderen Klassen sitzen wir am Rand und schauen auf die vier Kerzen in der Mitte. Wir hören die Geschichte der Gründung des Klosters und wie die „Gute Nacht“ entstanden ist. „Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie.“- Für den Gründer Don Bosco war es wichtig, den Tag bewusst und dankbar abzuschließen. Nach einer Zeit verlassen einige den Raum, andere bleiben noch sitzen und hängen ihren Gedanken nach.
Rückblickend würde ich sagen, dass das der Moment war, wo jeder von uns die Benediktbeuern-Magie gespürt hat. Wie nah wir uns plötzlich waren, wie wir uns gegenseitig schätzten.
Unseren letzten Abend verbringen wir gemeinsam im Eingangsbereich des Aktionszentrums. Es liegt eine außergewöhnliche Stimmung in der Luft - morgen beenden wir unsere Zeit hier, Lehrer werden wieder „nur“ zu Lehrern, und vielleicht verlieren wir uns wieder aus den Augen. Wir spielen als Klasse Tischtennis, Kicker, unterhalten uns - den ganzen Abend lang. Könnte man die Zeit doch festhalten…
…Vielleicht nicht äußerlich, aber innerlich tragen wir neue Erkenntnisse über uns und andere nach Hause. Wir haben uns selbst kennengelernt, „Orientierung“ gefunden und wieder einmal festgestellt, dass Ursulinen nicht nur Schule bedeutet, sondern auch Familie.









