



Wie entsteht Honig? Woran erkennt man, ob sich ein Hund wohlfühlt? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen in zwei besonderen Expertenvorträgen.
Die Fachschaft Biologie nutzte kürzlich das vielfältige Fachwissen aus dem eigenen Kollegium, um Unterrichtsinhalte anschaulich und lebensnah zu gestalten. So sprach Christina Weber, die unseren Mädchen eigentlich Englisch nahebringt, mit den fünften Klassen über die artgerechte Hundehaltung. Weber ist Hundetrainerin nach Paragraph 11 im Hundeverein. Passend zum Lehrplanthema „Säugetiere und Haustierhaltung“ erklärte sie unter anderem das Verhalten, die Bedürfnisse und die Verantwortung, die mit der Haltung eines Hundes verbunden sind. Sie erklärte eindringlich, dass Hunde nur durch ihre Körpersprache zeigen können, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Ihr Australien Sheperd Izzy begleitete den Vortrag und ermöglichte den Schülerinnen viele Beobachtungen direkt am lebenden Beispiel. Wie Hunde trainiert werden können, erklärte Weber unter anderem mit Hilfe von Veronika Emmig, die bereitwillig die Rolle des Hundes übernahm. Izzy bewies im Anschluss, dass Kommandos wie „turn around, look left, look right“ kein Problem für sie sind und führte diese bereitwillig aus. Die enge Bindung zwischen Izzy und Christina Weber war nicht zu übersehen.
Auch die sechsten Klassen profitierten von besonderem Expertenwissen: Annika Lang, normalerweise für Deutsch zuständig, nahm die Schülerinnen mit in die faszinierende Welt der Honigbienen. Anknüpfend an das Lehrplanthema heimische Ökosysteme und Insekten als wichtiger Bestandteil erläuterte sie den Aufbau eines Bienenvolkes und erklärte mit viel Anschauungsmaterial, wie der Imker den Honig gewinnt. Es wurde auch deutlich, welche unverzichtbare Rolle Bienen für unsere Ökosysteme und die Landwirtschaft spielen. Zum Abschluss durften alle Schülerinnen den von Annika Lang bzw. ihren Bienenvölkern selbst hergestellten Honig auf einem Brot schmecken lassen.
Beide Vorträge boten den Klassen die Möglichkeit, biologisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verbinden. Durch die Einblicke von Profis aus erster Hand wurden die Unterrichtsinhalte lebendig und nachhaltig vermittelt – ein Gewinn für alle Beteiligten. (Schr; Red.: Sf)


