Zeit für mich! – Meditativer Abend an der Modulschule

Die Hektik des Schulalltags, die Vielfalt der Anforderungen und Verpflichtungen können bei vielen Schülerinnen das Gefühl hinterlassen, innerlich ausgelaugt zu sein.Aus diesem Grund lud die Fachschaft Religion unter dem Motto„Zeit für mich!  – Entspannter Start ins Wochenende“alle Interessierten der siebten bis neunten Klassen zum meditativen Abend ein, der am 23. Juni in den Räumen der Modulschule stattgefunden hat.Ziel dieses Angebots war es, aus dem Hamsterrad des Alltags auszubrechen, dem Stress zu entfliehen und sich bewusst Zeit für Erholung zu gönnen. Drei 45-minütige Workshops warteten auf die Teilnehmerinnen, welche ihnen einen Einblick in die verschiedenen Entspannungs- und Meditationstechniken ermöglichen sollten.Los ging es am Freitagabend um 18 Uhr. Erfrischungsgetränke, Schokolade und ein Obstbuffet wurden für die Mädchen bereitgestellt. Für das leibliche Wohl war gesorgt und somit stand einem entspannten Start ins Wochenende nichts mehr im Wege. Außerdem bot die gemeinsame Stärkung zu Beginn des Abends den Schülerinnen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sich näher kennenzulernen.Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhielten die Teilnehmerinnen die wichtigsten Informationen zum Ablauf der Veranstaltung. Zudem wurde eine Einteilung in Kleingruppen für die Workshops vorgenommen.Magdalena Kaniaführte mit einem Vortrag über Stress und der Frage „Was ist Stress überhaupt?“ in die Thematik des meditativen Abends ein. Die Mädchen erzählten von ihren alltäglichen Stresssituationen und versuchten anhand ihrer unterschiedlichen Erfahrungen den Begriff „Stress“ zu definieren. Die Schülerinnen erkannten, dass Stress eine individuelle Angelegenheit ist und es demzufolge unterschiedliche Arten gibt.In der Stressforschung wird zwischen positivem und negativem Stress unterschieden: Eustress macht uns leistungsfähiger und aktiver, da die Situation zwar als herausfordernd, aber lösbar empfunden wird. Bei Distress hingegen fühlen wir uns überfordert, was zu Konzentrations- bzw. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führen kann.Darüber hinaus informierte die Religionslehrkraft die Teilnehmerinnen über die neurobiologischen Reaktionen im Körper sowie die negativen Auswirkungen von Dauerstress. Sie erklärte, warum chronischer Stress für die Gedächtnisleistung schädlich ist, nach welchem Schema Stressphasen ablaufen und welche Stressbewältigungsstrategien angewendet werden können.Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Stress nicht zwingend schlecht sein muss, sondern sogar dabei helfen kann, aktiv zu werden. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, herauszufinden, welche Art von Stress uns guttut und wie hoch unser persönliches Stresslevel sein sollte. Mittels eines Fragebogens konnten sich die Mädchen über ihr eigenes Stressempfinden bewusst werden.Nach der Theorieeinheit lernten die Schülerinnen in den drei von den Religionslehrerinnen gestalteten Workshops Stressbewältigungsstrategien kennen, die vor allem die Regenerationsphase unterstützen.Beim Workshop vonPetra Heimerlermöglichtenkreative Entspannungsübungenden Anwesenden, sich ihre Gedanken, Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben. Zudem lud eine Mandala-Meditation die Teilnehmerinnen dazu ein, zur Ruhe zu kommen.„Entspannung pur! – Einschlafen erlaubt“ war der Leitgedanke vonVeronika StrejcsWorkshop. VerschiedeneFantasiereisenließen die Mädchen in fremde Welten und manchmal sogar in den Schlaf abtauchen. Ein Besuch in einer fernöstlichen Stadt und eine Reise nach Ägypten standen auf dem „Erholungsplan“.Je nach Interesse der Kleingruppe konnten die Schülerinnen bei Kanias Workshop zwischen Yoga, Achtsamkeitsübungen oder einer Partnermassage mit Igelbällen wählen.Ein besonderes Highlight des Abends stellte das gemeinsame Taizé-Gebet dar, welches Heimerl passend auf die Gruppe abgestimmt hatte. Die Religionslehrerin berichtete über ihre eigenen Erfahrungen inTaizéund schilderte den Tagesablauf der Menschen, die dort aus aller Welt zusammenkommen, um gemeinsam zu essen, zu singen, zu entspannen und in Stille bzw. Meditation zu Gott zu finden. Vor der halbstündigen Andacht mussten allerdings noch einige Vorbereitungen getroffen werden wie das Proben der Lieder und die Zuweisung der Sprechertexte für die Fürbitten und Lesungen. Alle Anwesenden erhielten noch die für Taizé typischen Gebetskerzen.Nachdem die letzten Anweisungen für einen reibungslosen Ablauf gegeben wurden, konnten die Teilnehmerinnen in Stille und Ruhe den Raum für die Andacht vorbereiten.Ein Kreuzplakat, welches Heimerl in Taizé gekauft hatte, wurde aufgehängt, Kerzen wurden aufgestellt und Decken am Boden ausgerollt. Allmählich verwandelte sich der OGTB-Raum in einen Meditationsraum, der nach und nach im Lichtermeer erstrahlte.Als alle mit dem Singen der einstudierten Lieder begannen und nacheinander die Gebetskerzen entzündet wurden, breitete sich im Raum eine ganz besondere meditative Stimmung aus.Abschließend erhielten die Mädchen als kleine Erinnerung an diesen Abend eine Spruchkarte und ein Notizbüchlein, welches sie als „Stresstagebuch“ verwenden können.Mit dem Ohrwurm „Ubi caritas et amor, deus ibi est“ entließen die Religionslehrkräfte die Schülerinnen entspannt und hoffentlich glücklich nach Hause.
Die Hektik des Schulalltags, die Vielfalt der Anforderungen und Verpflichtungen können bei vielen Schülerinnen das Gefühl hinterlassen, innerlich ausgelaugt zu sein.
Aus diesem Grund lud die Fachschaft Religion unter dem Motto„Zeit für mich!  – Entspannter Start ins Wochenende“alle Interessierten der siebten bis neunten Klassen zum meditativen Abend ein, der am 23. Juni in den Räumen der Modulschule stattgefunden hat.
Ziel dieses Angebots war es, aus dem Hamsterrad des Alltags auszubrechen, dem Stress zu entfliehen und sich bewusst Zeit für Erholung zu gönnen. Drei 45-minütige Workshops warteten auf die Teilnehmerinnen, welche ihnen einen Einblick in die verschiedenen Entspannungs- und Meditationstechniken ermöglichen sollten.
Los ging es am Freitagabend um 18 Uhr. Erfrischungsgetränke, Schokolade und ein Obstbuffet wurden für die Mädchen bereitgestellt. Für das leibliche Wohl war gesorgt und somit stand einem entspannten Start ins Wochenende nichts mehr im Wege. Außerdem bot die gemeinsame Stärkung zu Beginn des Abends den Schülerinnen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sich näher kennenzulernen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhielten die Teilnehmerinnen die wichtigsten Informationen zum Ablauf der Veranstaltung. Zudem wurde eine Einteilung in Kleingruppen für die Workshops vorgenommen.
Magdalena Kaniaführte mit einem Vortrag über Stress und der Frage „Was ist Stress überhaupt?“ in die Thematik des meditativen Abends ein. Die Mädchen erzählten von ihren alltäglichen Stresssituationen und versuchten anhand ihrer unterschiedlichen Erfahrungen den Begriff „Stress“ zu definieren. Die Schülerinnen erkannten, dass Stress eine individuelle Angelegenheit ist und es demzufolge unterschiedliche Arten gibt.
In der Stressforschung wird zwischen positivem und negativem Stress unterschieden: Eustress macht uns leistungsfähiger und aktiver, da die Situation zwar als herausfordernd, aber lösbar empfunden wird. Bei Distress hingegen fühlen wir uns überfordert, was zu Konzentrations- bzw. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führen kann.
Darüber hinaus informierte die Religionslehrkraft die Teilnehmerinnen über die neurobiologischen Reaktionen im Körper sowie die negativen Auswirkungen von Dauerstress. Sie erklärte, warum chronischer Stress für die Gedächtnisleistung schädlich ist, nach welchem Schema Stressphasen ablaufen und welche Stressbewältigungsstrategien angewendet werden können.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Stress nicht zwingend schlecht sein muss, sondern sogar dabei helfen kann, aktiv zu werden. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, herauszufinden, welche Art von Stress uns guttut und wie hoch unser persönliches Stresslevel sein sollte. Mittels eines Fragebogens konnten sich die Mädchen über ihr eigenes Stressempfinden bewusst werden.
Nach der Theorieeinheit lernten die Schülerinnen in den drei von den Religionslehrerinnen gestalteten Workshops Stressbewältigungsstrategien kennen, die vor allem die Regenerationsphase unterstützen.
Beim Workshop vonPetra Heimerlermöglichtenkreative Entspannungsübungenden Anwesenden, sich ihre Gedanken, Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben. Zudem lud eine Mandala-Meditation die Teilnehmerinnen dazu ein, zur Ruhe zu kommen.
„Entspannung pur! – Einschlafen erlaubt“ war der Leitgedanke vonVeronika StrejcsWorkshop. VerschiedeneFantasiereisenließen die Mädchen in fremde Welten und manchmal sogar in den Schlaf abtauchen. Ein Besuch in einer fernöstlichen Stadt und eine Reise nach Ägypten standen auf dem „Erholungsplan“.
Je nach Interesse der Kleingruppe konnten die Schülerinnen bei Kanias Workshop zwischen Yoga, Achtsamkeitsübungen oder einer Partnermassage mit Igelbällen wählen.
Ein besonderes Highlight des Abends stellte das gemeinsame Taizé-Gebet dar, welches Heimerl passend auf die Gruppe abgestimmt hatte. Die Religionslehrerin berichtete über ihre eigenen Erfahrungen inTaizéund schilderte den Tagesablauf der Menschen, die dort aus aller Welt zusammenkommen, um gemeinsam zu essen, zu singen, zu entspannen und in Stille bzw. Meditation zu Gott zu finden. Vor der halbstündigen Andacht mussten allerdings noch einige Vorbereitungen getroffen werden wie das Proben der Lieder und die Zuweisung der Sprechertexte für die Fürbitten und Lesungen. Alle Anwesenden erhielten noch die für Taizé typischen Gebetskerzen.
Nachdem die letzten Anweisungen für einen reibungslosen Ablauf gegeben wurden, konnten die Teilnehmerinnen in Stille und Ruhe den Raum für die Andacht vorbereiten.
Ein Kreuzplakat, welches Heimerl in Taizé gekauft hatte, wurde aufgehängt, Kerzen wurden aufgestellt und Decken am Boden ausgerollt. Allmählich verwandelte sich der OGTB-Raum in einen Meditationsraum, der nach und nach im Lichtermeer erstrahlte.
Als alle mit dem Singen der einstudierten Lieder begannen und nacheinander die Gebetskerzen entzündet wurden, breitete sich im Raum eine ganz besondere meditative Stimmung aus.
Abschließend erhielten die Mädchen als kleine Erinnerung an diesen Abend eine Spruchkarte und ein Notizbüchlein, welches sie als „Stresstagebuch“ verwenden können.
Mit dem Ohrwurm „Ubi caritas et amor, deus ibi est“ entließen die Religionslehrkräfte die Schülerinnen entspannt und hoffentlich glücklich nach Hause.