Von Sinus, Cosinus und Tangens zum Satz vom Sehnenviereck und Färben

Julia Kosch aus der 9adurfte aufgrund ihrer starken Wettbewerbsleistungen in diesem Schuljahr an einemMathematikseminar in Würzburgteilnehmen. Hier schreibt sie über ihre Erfahrungen.Dienstag:Nach einer vier Stunden langen Zugfahrt, glitzert endlich der Main vor meinen Augen. In der Jugendherberge lernen wir Teilnehmer am Matheseminar uns gegenseitig mithilfe von Bingo kennen und wandern anschließend zur Festung von Würzburg. Zum Abschluss des ersten Abends werde ich in die Kunst des Tichu-Spielens eingeführt.Mittwoch:Die Geometrie zieht buchstäblich Kreise durch den Vormittag. Der Satz vom Sehnenviereck, Peripheriewinkel und Mittelpunktswinkel stehen auf dem Tagesplan sowie sämtliche Optionen, wie man einen unendlich großen Raum pflastern kann. Nach dem Mittagessen lernen wir, dass mit einfacher Mathematik komplexe Aufgaben gelöst werden können. Mit der Flächenberechnung eines Dreiecks kann man weitaus mehr Probleme lösen als man denkt. Nachmittags laufen wir in Gruppen durch Würzburg, um Fotos bei einer Stadtrallye für einen Fotowettbewerbzu schießen. Nachdem wir das Grab von Walther von der Vogelweide abgelichtet und nebenbei ein paar Bäume umarmt haben, geht es zurück in die Jugendherberge. Spätabends werden dann meine frisch erworbenen Tichu-Kenntnisse auf die Probe gestellt, wobei diese sich als etwas mangelhaft erweisen.Donnerstag:Zahlen begleiten uns durch den ganzen Tag. Angefangen mit Modulo-Rechnen, Einführung in die Graphentheorie und das Färben bis zu einem Staffellauf durch die komplette Jugendherberge. Dass Stuck früher nur mit Bier und Wein hergestellt wurde wegen der darin enthaltenen, natürlichen Kohlensäure, erfahren wir dann bei einer Führung durch die Würzburger Stadtresidenz, in der sich das weltweit größte Deckenfresko befindet.Freitag:Obwohl sich „Highlights aus den letzten 25 Jahren“ wohl anfangs langweilig anhört, werde ich hier alle eines Besseren belehren. Uns werden nicht nur großartige Aufgaben vorgestellt, sondern auch Bilder von anderen Teilnehmern am Wettbewerb gezeigt. Stellt sich heraus, dass das erste Matheseminar von drei Mädchen abgehalten wurde, wobei eines der drei später einen Doktortitel in Physik bekam und Bundeskanzlerin von Deutschland wurde. Weiter ging es mit Tangentenabschnitten, welche auch bei komplexen Aufgaben verwendet werden können. Danach treten alle die Heimreise an.Das Matheseminar für begabte Mädchen wird von Frau Gack und Frau Gäck mit Bravour geleitet und war eine wunderschöne Erfahrung. Auch die geladenen Gäste, Frau Lechner, Herr Kliem und Herr Giglberger führten uns in eine neue Welt der Mathematik ein. Doch auch ohne unsere Tutorinnen Amelie und Marie wäre das Matheseminar nicht das gleiche gewesen. Doch ohne meinen Mathe Lehrer, HerrnWolfgang Beier, der mich immer motiviert hat weiterzumachen, hätte ich diese Chance wohl nie bekommen.
Julia Kosch aus der 9adurfte aufgrund ihrer starken Wettbewerbsleistungen in diesem Schuljahr an einemMathematikseminar in Würzburgteilnehmen. Hier schreibt sie über ihre Erfahrungen.
Dienstag:Nach einer vier Stunden langen Zugfahrt, glitzert endlich der Main vor meinen Augen. In der Jugendherberge lernen wir Teilnehmer am Matheseminar uns gegenseitig mithilfe von Bingo kennen und wandern anschließend zur Festung von Würzburg. Zum Abschluss des ersten Abends werde ich in die Kunst des Tichu-Spielens eingeführt.
Mittwoch:Die Geometrie zieht buchstäblich Kreise durch den Vormittag. Der Satz vom Sehnenviereck, Peripheriewinkel und Mittelpunktswinkel stehen auf dem Tagesplan sowie sämtliche Optionen, wie man einen unendlich großen Raum pflastern kann. Nach dem Mittagessen lernen wir, dass mit einfacher Mathematik komplexe Aufgaben gelöst werden können. Mit der Flächenberechnung eines Dreiecks kann man weitaus mehr Probleme lösen als man denkt. Nachmittags laufen wir in Gruppen durch Würzburg, um Fotos bei einer Stadtrallye für einen Fotowettbewerbzu schießen. Nachdem wir das Grab von Walther von der Vogelweide abgelichtet und nebenbei ein paar Bäume umarmt haben, geht es zurück in die Jugendherberge. Spätabends werden dann meine frisch erworbenen Tichu-Kenntnisse auf die Probe gestellt, wobei diese sich als etwas mangelhaft erweisen.
Donnerstag:Zahlen begleiten uns durch den ganzen Tag. Angefangen mit Modulo-Rechnen, Einführung in die Graphentheorie und das Färben bis zu einem Staffellauf durch die komplette Jugendherberge. Dass Stuck früher nur mit Bier und Wein hergestellt wurde wegen der darin enthaltenen, natürlichen Kohlensäure, erfahren wir dann bei einer Führung durch die Würzburger Stadtresidenz, in der sich das weltweit größte Deckenfresko befindet.
Freitag:Obwohl sich „Highlights aus den letzten 25 Jahren“ wohl anfangs langweilig anhört, werde ich hier alle eines Besseren belehren. Uns werden nicht nur großartige Aufgaben vorgestellt, sondern auch Bilder von anderen Teilnehmern am Wettbewerb gezeigt. Stellt sich heraus, dass das erste Matheseminar von drei Mädchen abgehalten wurde, wobei eines der drei später einen Doktortitel in Physik bekam und Bundeskanzlerin von Deutschland wurde. Weiter ging es mit Tangentenabschnitten, welche auch bei komplexen Aufgaben verwendet werden können. Danach treten alle die Heimreise an.
Das Matheseminar für begabte Mädchen wird von Frau Gack und Frau Gäck mit Bravour geleitet und war eine wunderschöne Erfahrung. Auch die geladenen Gäste, Frau Lechner, Herr Kliem und Herr Giglberger führten uns in eine neue Welt der Mathematik ein. Doch auch ohne unsere Tutorinnen Amelie und Marie wäre das Matheseminar nicht das gleiche gewesen. Doch ohne meinen Mathe Lehrer, HerrnWolfgang Beier, der mich immer motiviert hat weiterzumachen, hätte ich diese Chance wohl nie bekommen.