Bereits zum 20. Mal fand das Schulfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend debattiert" an der Ursulinen-Realschule Landshut statt. Damit gehört die Schule zu den bundesweit ersten, die an diesem renommierten Wettbewerb teilnahmen.In der gut besuchten Aula der Schule erlebten die Zuschauer eine spannende Debatte zur Frage:"Sollen Zoos in Deutschland verboten werden?". Die vier Finalistinnen aus der neunten und zehnten Jahrgangsstufe lieferten sich ein intensives Wortgefecht, das durch zahlreiche Studien und fundierte Beispiele untermauert wurde.Julia Kosch und Isabella Masanetzargumentierten für ein Verbot der Zoos. Julia äußerte Zweifel daran, dass Zoos tatsächlich einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz leisteten und stellte infrage, ob sie das Wissen über Tiere wirklich förderten. Sie betonte zudem die negativen sozialen und physischen Folgen für die Tiere. Isabella führte an, dass Zoobesucher sich oft nur oberflächlich mit den Tieren auseinandersetzen und viele Tiere abnormales Verhalten zeigen würden – ein Beispiel hierfür seien Eisbären.Auf der Gegenseite setzten sichJohanna Ransberger und Sophia Anselmfür den Erhalt der Zoos ein. Johanna argumentierte, dass Zoos eine multisensorische Erfahrung böten, die Videos und Dokumentationen nicht ersetzen könnten. Zudem verwies sie auf die harten Überlebensbedingungen in freier Wildbahn, etwa bei der Migration von Zebras und Gnus in der Serengeti, bei der etwa die Hälfte der Tiere den Tod fänden. Sophia ergänzte, dass Zoos eine einzigartige Möglichkeit lieferten, Tieren wirklich nahe zu kommen. Sie verwies auf eine Studie, die nahelege, dass Tiere von der Nähe zum Menschen profitieren können und durch Zoos ein symbiotisches Verhältnis entstehe.Die Debatte nahm an Fahrt auf, besonders zwischen Julia und Johanna, die sich ein packendes Wortduell lieferten. Studienergebnisse flogen wie Pingpong-Bälle hin und her, in einem Tempo, das fast an den "Cup-Song" erinnerte, mit dem die Abendveranstaltung von der Perkussionsgruppe unter der Leitung von MusiklehrerMatthias Scholzeröffnet wurde.Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, sorgten weitere musikalische Darbietungen für Unterhaltung:Tiziana Ganslmayermit der Klarinette,Leonie Elsam Flügel sowieMusiklehrerin Helga Hartlim Querflötentrio mit den SchülerinnenEmma Neckermann und Romy Kobeck.Die Jury bestand aus demMathematiklehrer Martin Bauch, Jugend debattiert-KoordinatorSimon Amannsowie den ehemaligen SchulsiegerinnenMichaela Bergmaier(2008, 2009),Carolin Flieser(2010) undRegina Stanglmaier(2017). Die ehemaligen Siegerinnen kehrten gerne an ihre alte Schule zurück und erzählten, dass sie von der rhetorischen Schulung im Rahmen von Jugend debattiert vielfach in ihrem bisherigen Leben profitiert hätten. Auch gaben sie den diesjährigen Finalistinnen wertvolle Tipps für die nächste Wettbewerbsrunde, die Ende Februar am MMG in Vilsbiburg stattfinden wird.Am Ende entschied sich die Jury für Johanna Ransberger, die wie bereits im Vorjahr den Sieg für sich verbuchen konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten Julia Kosch, Sophia Anselm und Isabella Masanetz. Schulleiterin Angela Schleibinger überreichte allen Finalistinnen neben den Urkunden einen Buchgutschein, der vom Freundeskreis der Schule gestiftet wurde.Deutsch-Fachleiter Franz-Josef Scheidhammer griff in seiner Moderation aktuelle politische Debatten auf, betonte aber vor allem die Bedeutung einer fairen und respektvollen Diskussionskultur. Dieses Ziel, betonte er, werde an der Ursulinen-Realschule vorbildlich gelebt – ein klares Zeichen gegen die zunehmende Verrohung der gesellschaftlichen Debattenkultur.
Bereits zum 20. Mal fand das Schulfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend debattiert" an der Ursulinen-Realschule Landshut statt. Damit gehört die Schule zu den bundesweit ersten, die an diesem renommierten Wettbewerb teilnahmen.
In der gut besuchten Aula der Schule erlebten die Zuschauer eine spannende Debatte zur Frage:"Sollen Zoos in Deutschland verboten werden?". Die vier Finalistinnen aus der neunten und zehnten Jahrgangsstufe lieferten sich ein intensives Wortgefecht, das durch zahlreiche Studien und fundierte Beispiele untermauert wurde.
Julia Kosch und Isabella Masanetzargumentierten für ein Verbot der Zoos. Julia äußerte Zweifel daran, dass Zoos tatsächlich einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz leisteten und stellte infrage, ob sie das Wissen über Tiere wirklich förderten. Sie betonte zudem die negativen sozialen und physischen Folgen für die Tiere. Isabella führte an, dass Zoobesucher sich oft nur oberflächlich mit den Tieren auseinandersetzen und viele Tiere abnormales Verhalten zeigen würden – ein Beispiel hierfür seien Eisbären.
Auf der Gegenseite setzten sichJohanna Ransberger und Sophia Anselmfür den Erhalt der Zoos ein. Johanna argumentierte, dass Zoos eine multisensorische Erfahrung böten, die Videos und Dokumentationen nicht ersetzen könnten. Zudem verwies sie auf die harten Überlebensbedingungen in freier Wildbahn, etwa bei der Migration von Zebras und Gnus in der Serengeti, bei der etwa die Hälfte der Tiere den Tod fänden. Sophia ergänzte, dass Zoos eine einzigartige Möglichkeit lieferten, Tieren wirklich nahe zu kommen. Sie verwies auf eine Studie, die nahelege, dass Tiere von der Nähe zum Menschen profitieren können und durch Zoos ein symbiotisches Verhältnis entstehe.
Die Debatte nahm an Fahrt auf, besonders zwischen Julia und Johanna, die sich ein packendes Wortduell lieferten. Studienergebnisse flogen wie Pingpong-Bälle hin und her, in einem Tempo, das fast an den "Cup-Song" erinnerte, mit dem die Abendveranstaltung von der Perkussionsgruppe unter der Leitung von MusiklehrerMatthias Scholzeröffnet wurde.
Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, sorgten weitere musikalische Darbietungen für Unterhaltung:Tiziana Ganslmayermit der Klarinette,Leonie Elsam Flügel sowieMusiklehrerin Helga Hartlim Querflötentrio mit den SchülerinnenEmma Neckermann und Romy Kobeck.
Die Jury bestand aus demMathematiklehrer Martin Bauch, Jugend debattiert-KoordinatorSimon Amannsowie den ehemaligen SchulsiegerinnenMichaela Bergmaier(2008, 2009),Carolin Flieser(2010) undRegina Stanglmaier(2017). Die ehemaligen Siegerinnen kehrten gerne an ihre alte Schule zurück und erzählten, dass sie von der rhetorischen Schulung im Rahmen von Jugend debattiert vielfach in ihrem bisherigen Leben profitiert hätten. Auch gaben sie den diesjährigen Finalistinnen wertvolle Tipps für die nächste Wettbewerbsrunde, die Ende Februar am MMG in Vilsbiburg stattfinden wird.
Am Ende entschied sich die Jury für Johanna Ransberger, die wie bereits im Vorjahr den Sieg für sich verbuchen konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten Julia Kosch, Sophia Anselm und Isabella Masanetz. Schulleiterin Angela Schleibinger überreichte allen Finalistinnen neben den Urkunden einen Buchgutschein, der vom Freundeskreis der Schule gestiftet wurde.
Deutsch-Fachleiter Franz-Josef Scheidhammer griff in seiner Moderation aktuelle politische Debatten auf, betonte aber vor allem die Bedeutung einer fairen und respektvollen Diskussionskultur. Dieses Ziel, betonte er, werde an der Ursulinen-Realschule vorbildlich gelebt – ein klares Zeichen gegen die zunehmende Verrohung der gesellschaftlichen Debattenkultur.
Bereits zum 20. Mal fand das Schulfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend debattiert" an der Ursulinen-Realschule Landshut statt. Damit gehört die Schule zu den bundesweit ersten, die an diesem renommierten Wettbewerb teilnahmen.
In der gut besuchten Aula der Schule erlebten die Zuschauer eine spannende Debatte zur Frage:"Sollen Zoos in Deutschland verboten werden?". Die vier Finalistinnen aus der neunten und zehnten Jahrgangsstufe lieferten sich ein intensives Wortgefecht, das durch zahlreiche Studien und fundierte Beispiele untermauert wurde.
Julia Kosch und Isabella Masanetzargumentierten für ein Verbot der Zoos. Julia äußerte Zweifel daran, dass Zoos tatsächlich einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz leisteten und stellte infrage, ob sie das Wissen über Tiere wirklich förderten. Sie betonte zudem die negativen sozialen und physischen Folgen für die Tiere. Isabella führte an, dass Zoobesucher sich oft nur oberflächlich mit den Tieren auseinandersetzen und viele Tiere abnormales Verhalten zeigen würden – ein Beispiel hierfür seien Eisbären.
Auf der Gegenseite setzten sichJohanna Ransberger und Sophia Anselmfür den Erhalt der Zoos ein. Johanna argumentierte, dass Zoos eine multisensorische Erfahrung böten, die Videos und Dokumentationen nicht ersetzen könnten. Zudem verwies sie auf die harten Überlebensbedingungen in freier Wildbahn, etwa bei der Migration von Zebras und Gnus in der Serengeti, bei der etwa die Hälfte der Tiere den Tod fänden. Sophia ergänzte, dass Zoos eine einzigartige Möglichkeit lieferten, Tieren wirklich nahe zu kommen. Sie verwies auf eine Studie, die nahelege, dass Tiere von der Nähe zum Menschen profitieren können und durch Zoos ein symbiotisches Verhältnis entstehe.
Die Debatte nahm an Fahrt auf, besonders zwischen Julia und Johanna, die sich ein packendes Wortduell lieferten. Studienergebnisse flogen wie Pingpong-Bälle hin und her, in einem Tempo, das fast an den "Cup-Song" erinnerte, mit dem die Abendveranstaltung von der Perkussionsgruppe unter der Leitung von MusiklehrerMatthias Scholzeröffnet wurde.
Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, sorgten weitere musikalische Darbietungen für Unterhaltung:Tiziana Ganslmayermit der Klarinette,Leonie Elsam Flügel sowieMusiklehrerin Helga Hartlim Querflötentrio mit den SchülerinnenEmma Neckermann und Romy Kobeck.
Die Jury bestand aus demMathematiklehrer Martin Bauch, Jugend debattiert-KoordinatorSimon Amannsowie den ehemaligen SchulsiegerinnenMichaela Bergmaier(2008, 2009),Carolin Flieser(2010) undRegina Stanglmaier(2017). Die ehemaligen Siegerinnen kehrten gerne an ihre alte Schule zurück und erzählten, dass sie von der rhetorischen Schulung im Rahmen von Jugend debattiert vielfach in ihrem bisherigen Leben profitiert hätten. Auch gaben sie den diesjährigen Finalistinnen wertvolle Tipps für die nächste Wettbewerbsrunde, die Ende Februar am MMG in Vilsbiburg stattfinden wird.
Am Ende entschied sich die Jury für Johanna Ransberger, die wie bereits im Vorjahr den Sieg für sich verbuchen konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten Julia Kosch, Sophia Anselm und Isabella Masanetz. Schulleiterin Angela Schleibinger überreichte allen Finalistinnen neben den Urkunden einen Buchgutschein, der vom Freundeskreis der Schule gestiftet wurde.
Deutsch-Fachleiter Franz-Josef Scheidhammer griff in seiner Moderation aktuelle politische Debatten auf, betonte aber vor allem die Bedeutung einer fairen und respektvollen Diskussionskultur. Dieses Ziel, betonte er, werde an der Ursulinen-Realschule vorbildlich gelebt – ein klares Zeichen gegen die zunehmende Verrohung der gesellschaftlichen Debattenkultur.









