Nach 28 Jahren alsLehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkundean der Ursulinen-Realschule in Landshut wurdeGeorg Eggerbauerheute in einer feierlichen Veranstaltung in der Turnhalle verabschiedet. Die Schulgemeinschaft würdigte seinen Einsatz als Fachvorstand, Evaluator, Beratungsrektor und Verbindungslehrer mit vielen musikalischen und persönlichen Beiträgen.DieSchulband um Alexander Hollmayereröffnete die Feier mit einem schwungvollen Song. DieSchulleiterin Angela Schleibingerdankte Georg Eggerbauer für seine langjährige und engagierte Arbeit an der Schule und sagte: „Ohne Abschlusszeugnis, aber mit viel Wehmut entlassen wir Sie heute in den wohlverdienten Ruhestand.“DieSMVsang unter anderem ein vonRaphaela Enzingerumgedichtetes Lied der Spider Murphy Gang: „Wir schaun dich an, du bist so wunderschön […] / Denn du kommst nicht mehr in die Schule zurück.“ DieSchülersprecherinnen Julia Dang, Teresa Gehwolf und Julia Koschdankten Herrn Eggerbauer für seine Unterstützung, sein offenes Ohr, seinen Glauben an jede Einzelne von ihnen und seine lebendige Vermittlung von Geschichte. „Sie haben aus kleinen Menschen große Persönlichkeiten gemacht. Sie haben uns in Geschichte so anschaulich unterrichtet, dass wir das Gefühl hatten, im Spiegelsaal von Versailles bei der Kaiserproklamation dabei gewesen zu sein.“DieMitarbeitervertretung(MAV) würdigte Georg Eggerbauer ebenfalls mit einer mit zahlreichen Songtiteln gespickten originellen Rede, die vonReinhard Hartlgehalten wurde. „Wenn Sie als Mister Brightside mit den anderen Rentnern an die Schule zurückkehren, werden wir ‚The Boys are Back in Town‘ auf den Lippen haben.“ Er forderte ihn auch zu einem musikalischen Rätsel auf, bei dem er einige Songs erraten musste, die vonJungbassist Alexander Kainzgespielt wurden. Georg Eggerbauer konnte jede Melodie mitsummen, um Titel und Interpret korrekt zu nennen, musste er aber den einen oder anderen Joker bemühen – schließlich ging es ja darum, eine der begehrten Luftgitarren zu gewinnen.Am frühen Morgen hatte Alexander Hollmayer noch einen Liedtext geschrieben, bei dem Georg Eggerbauer selbst zum Mitmachen aufgefordert wurde: „He, Eggerbauer, des Oane sog i Dir und des is wahr. / JaEggerbauer, mir lassma Di ned weg, ehrlich wahr, ohnedem dass Du da Schui moi E-Bass gschbuid hosd.“ Eggerbauer ließ sich nicht lange bitten und Hollmayer intonierte: „Eggerbauer, Du bist a guada Lehrer und a feiner Hund.“ Das Publikum klatschte und jubelte begeistert mit.DieGeschichte-Fachschaftsleiterin Andrea Böhmzitierte aus einer Abschlusszeitung der vergangenen Jahre: „Danke, dass Sie nicht nur ein guter Lehrer sind, sondern ein guter Mensch.“ DerDeutsch-Fachleiterpräsentierte die Lebens-Metamorphosen des Georg Eggerbauer als Fußball Live-Reportage, die von den Zuschauerinnen mit Spannung verfolgt wurde und viele rieben sich die Augen ob der Transformationsprozesse von Eggerbauers äußerem Erscheinungsbild im Lauf der Jahrzehnte. Anschließend intonierte ein spontan zusammengewürfelterLehrerchoreinen abermals von Raphaela Enzinger umgetexteten „Major Tom“ („Völlig schwerelos schwebt der Georg in die Rente“) sowie eine Version von „Achterbahn“. Der Kreischalarm im Publikum schnellte auf „Maximal“, alsSimon Amanndie Originalinterpretin unverwechselbar mimte.Zum Schluss ergriff Georg Eggerbauer selbst das Wort und bedankte sich bei allen für die schöne Feier, der er „mit gemischten Gefühlen“ entgegengesehen habe. Er sagte, dass er 40 Jahre lang immer in Mädchenschulen unterrichtet und es nie bereut habe. Er erinnerte sich, dass er anfangs jahrelang in Straubing derJüngste im Kollegium gewesen sei, nun sei er halt der Opa und der habe nun zu Hause zu bleiben. Er zitierte mit brüchiger Stimme aus dem Buch Kohelet: „Alles hat seine Zeit.“ Ganz zum Schluss wurde er noch einmal nachdenklich und kämpferisch: Er sagte, dass er in seinem Fach Geschichte stets deutlich machen wollte, dass sich große Fehler der Geschichte nicht wiederholen dürften. Mit Erinnerung an die Machtergreifung der Nazis vor 91 Jahren appellierte er an die Schülerinnen: „Ihr seid unsere Zukunft.Lasst euch von irgendwelchem rechten Gesocksniemals verführen!“Mit einem lang anhaltenden Applaus und vielen Umarmungen verabschiedete sich die Schulgemeinschaft von Georg Eggerbauer, der sichtlich gerührt war. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und hoffen, dass er uns bald wieder besucht.
Nach 28 Jahren alsLehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkundean der Ursulinen-Realschule in Landshut wurdeGeorg Eggerbauerheute in einer feierlichen Veranstaltung in der Turnhalle verabschiedet. Die Schulgemeinschaft würdigte seinen Einsatz als Fachvorstand, Evaluator, Beratungsrektor und Verbindungslehrer mit vielen musikalischen und persönlichen Beiträgen.
DieSchulband um Alexander Hollmayereröffnete die Feier mit einem schwungvollen Song. DieSchulleiterin Angela Schleibingerdankte Georg Eggerbauer für seine langjährige und engagierte Arbeit an der Schule und sagte: „Ohne Abschlusszeugnis, aber mit viel Wehmut entlassen wir Sie heute in den wohlverdienten Ruhestand.“
DieSMVsang unter anderem ein vonRaphaela Enzingerumgedichtetes Lied der Spider Murphy Gang: „Wir schaun dich an, du bist so wunderschön […] / Denn du kommst nicht mehr in die Schule zurück.“ DieSchülersprecherinnen Julia Dang, Teresa Gehwolf und Julia Koschdankten Herrn Eggerbauer für seine Unterstützung, sein offenes Ohr, seinen Glauben an jede Einzelne von ihnen und seine lebendige Vermittlung von Geschichte. „Sie haben aus kleinen Menschen große Persönlichkeiten gemacht. Sie haben uns in Geschichte so anschaulich unterrichtet, dass wir das Gefühl hatten, im Spiegelsaal von Versailles bei der Kaiserproklamation dabei gewesen zu sein.“
DieMitarbeitervertretung(MAV) würdigte Georg Eggerbauer ebenfalls mit einer mit zahlreichen Songtiteln gespickten originellen Rede, die vonReinhard Hartlgehalten wurde. „Wenn Sie als Mister Brightside mit den anderen Rentnern an die Schule zurückkehren, werden wir ‚The Boys are Back in Town‘ auf den Lippen haben.“ Er forderte ihn auch zu einem musikalischen Rätsel auf, bei dem er einige Songs erraten musste, die vonJungbassist Alexander Kainzgespielt wurden. Georg Eggerbauer konnte jede Melodie mitsummen, um Titel und Interpret korrekt zu nennen, musste er aber den einen oder anderen Joker bemühen – schließlich ging es ja darum, eine der begehrten Luftgitarren zu gewinnen.
Am frühen Morgen hatte Alexander Hollmayer noch einen Liedtext geschrieben, bei dem Georg Eggerbauer selbst zum Mitmachen aufgefordert wurde: „He, Eggerbauer, des Oane sog i Dir und des is wahr. / JaEggerbauer, mir lassma Di ned weg, ehrlich wahr, ohnedem dass Du da Schui moi E-Bass gschbuid hosd.“ Eggerbauer ließ sich nicht lange bitten und Hollmayer intonierte: „Eggerbauer, Du bist a guada Lehrer und a feiner Hund.“ Das Publikum klatschte und jubelte begeistert mit.
DieGeschichte-Fachschaftsleiterin Andrea Böhmzitierte aus einer Abschlusszeitung der vergangenen Jahre: „Danke, dass Sie nicht nur ein guter Lehrer sind, sondern ein guter Mensch.“ DerDeutsch-Fachleiterpräsentierte die Lebens-Metamorphosen des Georg Eggerbauer als Fußball Live-Reportage, die von den Zuschauerinnen mit Spannung verfolgt wurde und viele rieben sich die Augen ob der Transformationsprozesse von Eggerbauers äußerem Erscheinungsbild im Lauf der Jahrzehnte. Anschließend intonierte ein spontan zusammengewürfelterLehrerchoreinen abermals von Raphaela Enzinger umgetexteten „Major Tom“ („Völlig schwerelos schwebt der Georg in die Rente“) sowie eine Version von „Achterbahn“. Der Kreischalarm im Publikum schnellte auf „Maximal“, alsSimon Amanndie Originalinterpretin unverwechselbar mimte.
Zum Schluss ergriff Georg Eggerbauer selbst das Wort und bedankte sich bei allen für die schöne Feier, der er „mit gemischten Gefühlen“ entgegengesehen habe. Er sagte, dass er 40 Jahre lang immer in Mädchenschulen unterrichtet und es nie bereut habe. Er erinnerte sich, dass er anfangs jahrelang in Straubing derJüngste im Kollegium gewesen sei, nun sei er halt der Opa und der habe nun zu Hause zu bleiben. Er zitierte mit brüchiger Stimme aus dem Buch Kohelet: „Alles hat seine Zeit.“ Ganz zum Schluss wurde er noch einmal nachdenklich und kämpferisch: Er sagte, dass er in seinem Fach Geschichte stets deutlich machen wollte, dass sich große Fehler der Geschichte nicht wiederholen dürften. Mit Erinnerung an die Machtergreifung der Nazis vor 91 Jahren appellierte er an die Schülerinnen: „Ihr seid unsere Zukunft.Lasst euch von irgendwelchem rechten Gesocksniemals verführen!“
Mit einem lang anhaltenden Applaus und vielen Umarmungen verabschiedete sich die Schulgemeinschaft von Georg Eggerbauer, der sichtlich gerührt war. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und hoffen, dass er uns bald wieder besucht.
Nach 28 Jahren alsLehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkundean der Ursulinen-Realschule in Landshut wurdeGeorg Eggerbauerheute in einer feierlichen Veranstaltung in der Turnhalle verabschiedet. Die Schulgemeinschaft würdigte seinen Einsatz als Fachvorstand, Evaluator, Beratungsrektor und Verbindungslehrer mit vielen musikalischen und persönlichen Beiträgen.
DieSchulband um Alexander Hollmayereröffnete die Feier mit einem schwungvollen Song. DieSchulleiterin Angela Schleibingerdankte Georg Eggerbauer für seine langjährige und engagierte Arbeit an der Schule und sagte: „Ohne Abschlusszeugnis, aber mit viel Wehmut entlassen wir Sie heute in den wohlverdienten Ruhestand.“
DieSMVsang unter anderem ein vonRaphaela Enzingerumgedichtetes Lied der Spider Murphy Gang: „Wir schaun dich an, du bist so wunderschön […] / Denn du kommst nicht mehr in die Schule zurück.“ DieSchülersprecherinnen Julia Dang, Teresa Gehwolf und Julia Koschdankten Herrn Eggerbauer für seine Unterstützung, sein offenes Ohr, seinen Glauben an jede Einzelne von ihnen und seine lebendige Vermittlung von Geschichte. „Sie haben aus kleinen Menschen große Persönlichkeiten gemacht. Sie haben uns in Geschichte so anschaulich unterrichtet, dass wir das Gefühl hatten, im Spiegelsaal von Versailles bei der Kaiserproklamation dabei gewesen zu sein.“
DieMitarbeitervertretung(MAV) würdigte Georg Eggerbauer ebenfalls mit einer mit zahlreichen Songtiteln gespickten originellen Rede, die vonReinhard Hartlgehalten wurde. „Wenn Sie als Mister Brightside mit den anderen Rentnern an die Schule zurückkehren, werden wir ‚The Boys are Back in Town‘ auf den Lippen haben.“ Er forderte ihn auch zu einem musikalischen Rätsel auf, bei dem er einige Songs erraten musste, die vonJungbassist Alexander Kainzgespielt wurden. Georg Eggerbauer konnte jede Melodie mitsummen, um Titel und Interpret korrekt zu nennen, musste er aber den einen oder anderen Joker bemühen – schließlich ging es ja darum, eine der begehrten Luftgitarren zu gewinnen.
Am frühen Morgen hatte Alexander Hollmayer noch einen Liedtext geschrieben, bei dem Georg Eggerbauer selbst zum Mitmachen aufgefordert wurde: „He, Eggerbauer, des Oane sog i Dir und des is wahr. / JaEggerbauer, mir lassma Di ned weg, ehrlich wahr, ohnedem dass Du da Schui moi E-Bass gschbuid hosd.“ Eggerbauer ließ sich nicht lange bitten und Hollmayer intonierte: „Eggerbauer, Du bist a guada Lehrer und a feiner Hund.“ Das Publikum klatschte und jubelte begeistert mit.
DieGeschichte-Fachschaftsleiterin Andrea Böhmzitierte aus einer Abschlusszeitung der vergangenen Jahre: „Danke, dass Sie nicht nur ein guter Lehrer sind, sondern ein guter Mensch.“ DerDeutsch-Fachleiterpräsentierte die Lebens-Metamorphosen des Georg Eggerbauer als Fußball Live-Reportage, die von den Zuschauerinnen mit Spannung verfolgt wurde und viele rieben sich die Augen ob der Transformationsprozesse von Eggerbauers äußerem Erscheinungsbild im Lauf der Jahrzehnte. Anschließend intonierte ein spontan zusammengewürfelterLehrerchoreinen abermals von Raphaela Enzinger umgetexteten „Major Tom“ („Völlig schwerelos schwebt der Georg in die Rente“) sowie eine Version von „Achterbahn“. Der Kreischalarm im Publikum schnellte auf „Maximal“, alsSimon Amanndie Originalinterpretin unverwechselbar mimte.
Zum Schluss ergriff Georg Eggerbauer selbst das Wort und bedankte sich bei allen für die schöne Feier, der er „mit gemischten Gefühlen“ entgegengesehen habe. Er sagte, dass er 40 Jahre lang immer in Mädchenschulen unterrichtet und es nie bereut habe. Er erinnerte sich, dass er anfangs jahrelang in Straubing derJüngste im Kollegium gewesen sei, nun sei er halt der Opa und der habe nun zu Hause zu bleiben. Er zitierte mit brüchiger Stimme aus dem Buch Kohelet: „Alles hat seine Zeit.“ Ganz zum Schluss wurde er noch einmal nachdenklich und kämpferisch: Er sagte, dass er in seinem Fach Geschichte stets deutlich machen wollte, dass sich große Fehler der Geschichte nicht wiederholen dürften. Mit Erinnerung an die Machtergreifung der Nazis vor 91 Jahren appellierte er an die Schülerinnen: „Ihr seid unsere Zukunft.Lasst euch von irgendwelchem rechten Gesocksniemals verführen!“
Mit einem lang anhaltenden Applaus und vielen Umarmungen verabschiedete sich die Schulgemeinschaft von Georg Eggerbauer, der sichtlich gerührt war. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und hoffen, dass er uns bald wieder besucht.






































