Marie zwischen Samba-Rhythmen und Donauwellen

Vom 3. bis 7. August 2026 lud der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz vielseitig interessierte und begabte Realschülerinnen und Realschüler zu einem Ferienseminar nach Regensburg ein. 27 Jugendliche erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Einblicken sowie zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten.
Unsere Schülerin Marie Richter war eine der erlesenen Teilnehmer und berichtet hier von dieser besonderen Woche:

 

In den Ferien durfte ich mit 26 weiteren Teilnehmern an dem einwöchigen Ferienseminar für besonders begabte und vielseitig engagierte Schülerinnen in Regensburg teilnehmen. Dort erwartete uns ein umfangreiches Programm.
Am Montag ging es nach dem Empfang zur Domführung. Dort konnten wir nach dem Besteigen des Doms eine wundervolle Aussicht genießen. Danach hatten wir etwas Freizeit, bevor wir uns am Abend zu einem gemeinsamen Picknick unter der Steinernen Brücke trafen. Bei Pizza, verschiedenen Spielen und vielen Gesprächen konnten wir uns besser kennenlernen.
Am Dienstag stand eine Erlebnisstadtführung mit dem Titel „Von Verbrechern und Vogelfreien“ auf dem Programm. Dabei lernten wir die Stadt Regensburg und ihre Geschichte noch einmal auf eine andere Art kennen. Anschließend trafen wir im Alten Rathaus den Oberbürgermeister Herrn Dr. Burger. Wir konnten ihm Fragen stellen und bekamen interessante Einblicke in seine Aufgaben als später Oberbürgermeister. Anschließend ging es zu einer Führung durch das Funkhaus Charivari. Am Nachmittag durften wir uns bei einem musikalischen Samba-Workshop rhythmisch ausleben.
Am Mittwoch hatten wir Gespräche mit Herrn Ministerialrat Konrad Huber und Frau Landrätin Tanja Schweiger. Dabei konnten sie unsere Fragen zu den Bereichen Unterricht, Kultus und Landkreise beantworten. Später bekamen wir bei BMW eine Werksführung und erhielten interessante Einblicke in die Produktionsabläufe. Mein persönliches Highlight der Woche war an diesem Tag die Walhalla. Dort machten wir zunächst ein gemeinsames Picknick. Anschließend saßen wir alle gemeinsam auf der Treppe zur Walhalla. Bei Gitarrenmusik und einem Sonnenuntergang verbrachten wir einen wunderschönen Abend.
Am Donnerstag standen eine Stadtrallye und eine Galeerenfahrt auf einem Römerschiff mit anstrengender Ruderarbeit auf dem Programm. An unserem Abschlussabend grillten wir gemeinsam, spielten Billiard und schauten uns bei einer Diashow die Bilder der vergangenen Tage an. Dabei konnten wir die gemeinsame Woche noch einmal Revue passieren lassen und mussten über einige Erlebnisse und Fotos lachen. Zum Abschluss unterschrieben wir alle gegenseitig auf unseren T-Shirts. Dadurch hatte jeder eine persönliche Erinnerung an die gemeinsame Zeit.
Zum Abschluss stand am Freitag die Strudelfahrt auf der Donau an. Wir verbrachten noch einmal gemeinsam Zeit und konnten die Woche auf die Weise ausklingen lassen. Der Abschied wurde für uns alle sehr emotional und es blieb kein Auge trocken.
Neben all den interessanten Programmpunkten waren es auch die gemeinsamen Abende, Gespräche, Spiele und kleine Momente, die diese Woche so besonders gemacht haben. Ich nehme viele schöne Erinnerungen und neue Freundschaften aus dieser Zeit mit. Auch wenn die Woche viel zu schnell vorbei war, bin ich sehr dankbar für alles, was ich erleben durfte, und werde mich noch lange an diese besondere Woche zurückerinnern.