Lebenslektionen am Lebenende: Helga Klein verschafft Einblick in die Hospizarbeit

Mit viel Einfühlungsvermögen, abwechslungs- und gestenreich erzähltHelga Klein, eine engagierte Freiwillige im ambulantenHospizdienst Landshut, von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Seit fünf Jahren begleitet sie Menschen in ihren letzten Lebensphasen. Sie besucht sie zu Hause oder in Alten- und Pflegeheimen, ein Bereich, der für viele Schülerinnen der 9a, mit denen sie ihre Erfahrungen teilt, völlig neu ist.Helga Klein, die sich durch Abend- und Wochenendkurse qualifiziert hat und nun Teil eines 120-köpfigen Teams ist, das von 23 bis 85 Jahren reicht, öffnet den Jugendlichen die Augen für die Bedeutung von Mitgefühl und menschlicher Nähe am Lebensende.Die Schülerinnen hatten im Vorfeld anonym Fragen eingereicht, die den Rahmen für Helga Kleins Vortrag bildeten. Eine der zentralen Fragen lautete: „Warum haben Sie sich für diese Arbeit entschieden und warum in Ihrer Freizeit etwas so Trauriges tun?“ Kleins Antwort, geprägt von persönlichen Beweggründen, dem Umgang mit ihrer dementen Großmutter und dem tief empfundenen Wunsch, etwas Bedeutsames zu tun, berührte viele. Sie ermutigte die Jugendlichen, ihrem Herzen zu folgen, wenn sie eine Leidenschaft für etwas verspüren.Im Gespräch mit den Mädchen wurde deutlich, dass die Arbeit im Hospiz nicht nur von Trauer, sondern auch von Freude und Dankbarkeit geprägt ist. Klein erzählte von den kleinen Momenten des Glücks, wie dem gemeinsamen Hören von Elvis Presley oder dem Vorlesen von Lieblingsgedichten, die sie Sterbenden schenken konnte. Ihre Schilderungen machten deutlich, dass es oft die kleinen Gesten sind, die in der letzten Lebensphase besonders wertvoll sind.Auch schwierige Themen wurden nicht ausgespart. So sprach der Gast vom Hospizverein über die Herausforderungen im Umgang mit den Angehörigen, die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben und die psychische Belastung, die durch Supervisionsangebote im Verein abgefedert wird.Ein besonders eindrucksvoller Moment war, als Helga Klein die Bedeutung einfühlsamer Berührung demonstrierte. Indem sie die Hand einer Schülerin – nach vorheriger Absprache – sanft in ihre eigene nahm, vermittelte sie der Klasse, wie wichtig und tröstlich eine solche Geste für Menschen sein kann, die sich dem Ende ihres Lebens nähern.Der Besuch von Helga Klein im Religionsunterricht der 9a hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Jugendlichen. Er machte sie nicht nur mit dem Konzept der Hospizarbeit und dessen Bedeutung vertraut, sondern sensibilisierte sie auch für die Themen Sterben, Tod und Trauer, das im Lehrplan dieser Jahrgangsstufe verankert ist.
Mit viel Einfühlungsvermögen, abwechslungs- und gestenreich erzähltHelga Klein, eine engagierte Freiwillige im ambulantenHospizdienst Landshut, von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Seit fünf Jahren begleitet sie Menschen in ihren letzten Lebensphasen. Sie besucht sie zu Hause oder in Alten- und Pflegeheimen, ein Bereich, der für viele Schülerinnen der 9a, mit denen sie ihre Erfahrungen teilt, völlig neu ist.
Helga Klein, die sich durch Abend- und Wochenendkurse qualifiziert hat und nun Teil eines 120-köpfigen Teams ist, das von 23 bis 85 Jahren reicht, öffnet den Jugendlichen die Augen für die Bedeutung von Mitgefühl und menschlicher Nähe am Lebensende.
Die Schülerinnen hatten im Vorfeld anonym Fragen eingereicht, die den Rahmen für Helga Kleins Vortrag bildeten. Eine der zentralen Fragen lautete: „Warum haben Sie sich für diese Arbeit entschieden und warum in Ihrer Freizeit etwas so Trauriges tun?“ Kleins Antwort, geprägt von persönlichen Beweggründen, dem Umgang mit ihrer dementen Großmutter und dem tief empfundenen Wunsch, etwas Bedeutsames zu tun, berührte viele. Sie ermutigte die Jugendlichen, ihrem Herzen zu folgen, wenn sie eine Leidenschaft für etwas verspüren.
Im Gespräch mit den Mädchen wurde deutlich, dass die Arbeit im Hospiz nicht nur von Trauer, sondern auch von Freude und Dankbarkeit geprägt ist. Klein erzählte von den kleinen Momenten des Glücks, wie dem gemeinsamen Hören von Elvis Presley oder dem Vorlesen von Lieblingsgedichten, die sie Sterbenden schenken konnte. Ihre Schilderungen machten deutlich, dass es oft die kleinen Gesten sind, die in der letzten Lebensphase besonders wertvoll sind.
Auch schwierige Themen wurden nicht ausgespart. So sprach der Gast vom Hospizverein über die Herausforderungen im Umgang mit den Angehörigen, die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben und die psychische Belastung, die durch Supervisionsangebote im Verein abgefedert wird.
Ein besonders eindrucksvoller Moment war, als Helga Klein die Bedeutung einfühlsamer Berührung demonstrierte. Indem sie die Hand einer Schülerin – nach vorheriger Absprache – sanft in ihre eigene nahm, vermittelte sie der Klasse, wie wichtig und tröstlich eine solche Geste für Menschen sein kann, die sich dem Ende ihres Lebens nähern.
Der Besuch von Helga Klein im Religionsunterricht der 9a hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Jugendlichen. Er machte sie nicht nur mit dem Konzept der Hospizarbeit und dessen Bedeutung vertraut, sondern sensibilisierte sie auch für die Themen Sterben, Tod und Trauer, das im Lehrplan dieser Jahrgangsstufe verankert ist.