Laudato si – Stefanie Günzkofer ist Schöpfungspädagogin

Frisch erholt aus den Osterferien und für alle Wetterlagen gerüstet machten sich die Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe Mitte April auf den Weg ins BLSV Sportcamp, um gemeinsam drei spannende Tage voller neuer sportlicher Herausforderungen zu erleben.
Die Umgebung der Jugendherberge, auf etwa tausend Meter Höhe und direkt am malerischen Spitzingsee gelegen, bot unseren Achtklässlerinnen eine perfekte Kulisse für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Bogenschießen, Biathlon, Kistenstapeln, Strickleiterklettern in schwindelerregender Höhe von fünfzehn Metern sowie eine Schluchtüberquerung mit dem Zipline sorgten für Spaß, Action und genügend Nervenkitzel.
Unter der Leitung erfahrener Guides konnten unsere Mädels nicht nur ihre Teamarbeit, Geschicklichkeit oder ihren Mut unter Beweis stellen, sondern hoffentlich auch bleibende Erlebnisse sammeln.
Auch am Abend gab es verschiedene Freizeitmöglichkeiten, um gemeinsam aktiv zu werden und Spaß zu haben: Stockbrotbacken am Lagerfeuer, Bouldern, Kickern, Tischtennisspielen oder Schlittenfahren  – für jeden Geschmack war etwas dabei. Ein großes Kompliment gilt den Karaokeparty-Performerinnen, die das Mikrofon und die Tanzfläche mit kreativen Einlagen gerockt haben. Danke fürs Mitmachen, Anfeuern und Mitfeiern – die Stimmung war absolut fantastisch.
Unser Sportcamp-Aufenthalt endete mit einer entspannten Wanderung rund um den idyllischen Spitzingsee, bei der alle noch die Gelegenheit hatten, die schönsten Momente der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.
Die Fachschaft Sport bedankt sich herzlich bei den mitwirkenden Lehrkräften Kirstin Jahn, Veronika Schachtner, Vanessa Wintermayr und Sandra Wolf sowie allen Schülerinnen, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben. Wir hoffen sehr, dass euch die gemeinsame Zeit im Sportcamp noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubert. (Kan)
So erinnern sich Kathi, Lilia und Magdalena aus der 8a ans Sportcamp:
Vom 13. bis zum 15. April waren wir mit unserer Klasse 8a gemeinsam mit der 8b im Sportcamp am Spitzingsee. Nach zweistündiger Fahrt kamen wir dann auch endlich im Schullandheim an. Frisch gestärkt ging es für uns nach draußen zu unseren Aktivitäten des Tages: Biathlon und Bogenschießen. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln konnte der Wettkampf beginnen! Was uns dabei am meisten in Erinnerung bleiben wird, wird nicht der Muskelkater sein, sondern das Gefühl von Gemeinschaft, als wir uns gegenseitig angefeuert haben, als wären wir bei den olympischen Winterspielen. So ein ähnliches Gefühl hatten wir auch bei unserer nächsten Aktivität, dem Bogenschießen. Dieser Sport stellte sich als große Herausforderung dar, weil es viel komplexer ist, das Ziel mit dem Pfeil zu treffen, als es zunächst erscheint. Nach einem köstlichen Abendessen setzten wir uns zusammen ans Lagerfeuer und aßen gemeinsam Stockbrot und Marshmallows.
Am nächsten Morgen trafen wir uns schon früh, um einen längeren Spaziergang bei leider schlechtem Wetter zu machen. Nach einem sehr leckeren Mittagessen wurde es für uns etwas anstrengender. Eine professionelle Betreuerin half uns, eine höhere, im Baum festgemachte Strickleiter hochzuklettern und mit Hilfe einer Slackline über einen Bach zu laufen. Am Abend folgte ein Highlight. Der Karaoke-Abend, bei dem die Lehrerinnen „Skandal im Sperrbezirk“ und „Westerland“ zum Besten gaben, bereitete uns allen sehr viel Spaß.
Am letzten Vormittag der Reise unternahmen beide Klassen noch einen Spaziergang um den wunderschönen Spitzingsee. Danach ging es für uns leider schon wieder nach Hause.
Was bleibt, ist nicht das Programm, sondern das Gefühl, dass wir uns mehr zutrauen als vor dem Camp. Und Muskelkater an Stellen, von denen wir vorher nicht wussten, dass es da Muskeln gibt. (Redaktion: Sf)
Vor genau 800 Jahren hat Franz von Assisi den Cantico delle Creature verfasst, dessen einzelne Verse mit den Worten "Laudato si" beginnen. "Laudato si" hieß auch die vielbeachtete zweite Enzyklika von Papst Franziskus im Jahr 2015. Die Gedanken dieser Enzyklika waren sicherlich auch ein Anstoß für die neu konzipierte zertifizierte Weiterbildung "Schöpfungspädagogik", die unsere LehrerinStefanie Günzkofermit großem Enagement und Erfolg  absolviert hat.Diese Weiterbildung, eine Kooperation zwischen dem Campus St. Michael und dem Erzbischöflichen Ordinariat München, erstreckte sich über drei Jahre (2021–2024). In sieben Modulen mit insgesamt 21 Fortbildungstagen erhielten die Teilnehmer fundierte naturwissenschaftliche und theologische Einblicke.Neben theoretischen Inhalten standen auch praktische Einheiten in der Natur im Fokus. Ziel war es, das Bewusstsein für die Schöpfung zu schärfen und Wege aufzuzeigen, wie eine nachhaltige Lebensweise in den Schulalltag integriert werden kann. Schwerpunkte lagen auf dem Klimawandel und dem Erhalt der Biodiversität. Stefanie Günzkofer setzte dieses Wissen durch ein schöpfungspädagogisches Projekt an unserer Schule um.Im Juni 2024 organisierte sie eine spannende Biodiversitätsrallye für die Schülerinnen. Die Rallye begann mit einem Einführungsspiel zur Frage „Was ist Biodiversität? “. In einem Geruchsspiel fanden die Kinder in Gruppen zusammen und absolvierten anschließend einen Stationenlauf. Zu den Aufgaben gehörten das Erstellen eines Herbariums, die Zubereitung von Kräuterquark und -limonade sowie die Auseinandersetzung mit den Gefahren für die Biodiversität. Dabei erhielten die Kinder wertvolle Tipps, wie sie selbst zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen können.Ein besonderes Highlight war das Netzspiel, das die Abhängigkeiten der Lebewesen verdeutlichte. Zum Abschluss der Rallye saßen alle Teilnehmenden zusammen, um die selbsthergestellten Produkte zu genießen und Samenbomben zu basteln, die später in der Natur ausgestreut werden.Wir gratulieren Stefanie Günzkofer herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung und freuen uns, dass sie ihre neuen Kenntnisse und Ideen mit ihren unseren Schülerinnen teilt, um ihnen einen bewussteren Umgang mit der Natur zu vermitteln.
Vor genau 800 Jahren hat Franz von Assisi den Cantico delle Creature verfasst, dessen einzelne Verse mit den Worten "Laudato si" beginnen. "Laudato si" hieß auch die vielbeachtete zweite Enzyklika von Papst Franziskus im Jahr 2015. Die Gedanken dieser Enzyklika waren sicherlich auch ein Anstoß für die neu konzipierte zertifizierte Weiterbildung "Schöpfungspädagogik", die unsere LehrerinStefanie Günzkofermit großem Enagement und Erfolg  absolviert hat.
Diese Weiterbildung, eine Kooperation zwischen dem Campus St. Michael und dem Erzbischöflichen Ordinariat München, erstreckte sich über drei Jahre (2021–2024). In sieben Modulen mit insgesamt 21 Fortbildungstagen erhielten die Teilnehmer fundierte naturwissenschaftliche und theologische Einblicke.Neben theoretischen Inhalten standen auch praktische Einheiten in der Natur im Fokus. Ziel war es, das Bewusstsein für die Schöpfung zu schärfen und Wege aufzuzeigen, wie eine nachhaltige Lebensweise in den Schulalltag integriert werden kann. Schwerpunkte lagen auf dem Klimawandel und dem Erhalt der Biodiversität. Stefanie Günzkofer setzte dieses Wissen durch ein schöpfungspädagogisches Projekt an unserer Schule um.Im Juni 2024 organisierte sie eine spannende Biodiversitätsrallye für die Schülerinnen. Die Rallye begann mit einem Einführungsspiel zur Frage „Was ist Biodiversität? “. In einem Geruchsspiel fanden die Kinder in Gruppen zusammen und absolvierten anschließend einen Stationenlauf. Zu den Aufgaben gehörten das Erstellen eines Herbariums, die Zubereitung von Kräuterquark und -limonade sowie die Auseinandersetzung mit den Gefahren für die Biodiversität. Dabei erhielten die Kinder wertvolle Tipps, wie sie selbst zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen können.Ein besonderes Highlight war das Netzspiel, das die Abhängigkeiten der Lebewesen verdeutlichte. Zum Abschluss der Rallye saßen alle Teilnehmenden zusammen, um die selbsthergestellten Produkte zu genießen und Samenbomben zu basteln, die später in der Natur ausgestreut werden.Wir gratulieren Stefanie Günzkofer herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung und freuen uns, dass sie ihre neuen Kenntnisse und Ideen mit ihren unseren Schülerinnen teilt, um ihnen einen bewussteren Umgang mit der Natur zu vermitteln.