Die Ursulinen-Realschule hatte die Gelegenheit, am einwöchigen Workshop„Tanzen und Geschichte“teilzunehmen, der in Kooperation mit dem TanzpädagogenAlan Brooksund der Gedenkstätte Flossenbürg stattfand. Das Projekt, das Anfang Oktober durchgeführt wurde, bot Schülerinnen und Schülern aller Schularten ab der achten Jahrgangsstufe eine Möglichkeit, Geschichte und Tanz im Verbund miteinander zu erleben.Für unsere Schule nahmenMelina Heimel (9c),Eva Höng (9c)undIsabell Kast (10c)teil. Sie wurden ausgewählt, weil sie sowohl tanzbegeistert als auch geschichtsinteressiert sind. Insgesamt nahmen etwa 35 Schülerinnen und Schüler an dieser schulartübergreifenden Projektwoche teil.Alan Brooks, ein erfahrener Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge mit Engagements an der Münchner Staatsoper und dem Gärtnerplatztheater, leitete die Workshops. Er arbeitet regelmäßig mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie der Katholischen Universität Eichstätt zusammen.Das Projekt stellte Fragen wie„Wie lässt sich Unsagbares künstlerisch ausdrücken?“und„Darf ich in einer KZ-Gedenkstätte tanzen?“in den Mittelpunkt und regte damit zum Nachdenken und zur künstlerischen Auseinandersetzung an.Während der Woche standen auch ein Rundgang über das historische Gelände, Wanderungen zum Steinbruch, Augenzeugenberichte und das Nachdenken über Kunst im Konzentrationslager auf dem Plan.Melina Heimel aus der 9c fasst ihre Erfahrungen so zusammen:„Tanzen bewegt“ -Mit diesem Motto ging es für drei Schülerinnen aus der neunten und zehnten Klasse nach Flossenbürg ins ehemalige Konzentrationslager. Am Bahnhof angekommen, wurden wir zunächst sehr herzlich von einer Aufsichtsperson und unserem Tanzlehrer in Empfang genommen. Danach sind wir mit dem Bus direkt in die Gedenkstätte Flossenbürg gefahren. Am ersten Tag haben wir hauptsächlich geschichtliches Wissen mitgeteilt bekommen, zum Beispiel „Geschichte zum Anfassen“. Das Museum und die selbstständige Erkundung des Geländes war ein weiterer Programmpunkt der Woche. Natürlich war auch genug Zeit, neue Leute kennenzulernen, die uns wirklich schnell ans Herz gewachsen sind. Am zweiten Tag ging es dann endlich mit dem Tanzen los. Das am ersten Tag fast einstündige Aufwärmen war uns am Anfang noch etwas suspekt, da man sich gefühlt hat wie ein Tier im Dschungel. Mit der Zeit wurde dies nach vier Tagen dann schon zur Gewohnheit. Bei Alan Brooks‘ Übungen ging es nicht darum, dass er uns sagt, was falsch und richtig ist, sondern darum, das zu tun, was sich für uns richtig anfühlt, egal wie es aussah. Eine besonders emotionale Übung waren die „Rauchfiguren“. Man sollte eine der Personen von der früheren Zeit des Konzentrationslagers frei in die Luft malen, und sich danach in die „Rauchfigur“ hineinstellen. Für den Spaßfaktor am Abend wurde natürlich auch gesorgt, entweder mit Wanderungen, einem Kegelabend, einem Demokratieabend oder privaten Zimmerpartys von uns Schülern. Am Ende der Woche durften die selbsterarbeiteten Tänze zum Thema „Nationalsozialismus“ in Duos oder Kleingruppen vor den Lehrkräften und Eltern vorgeführt werden. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche, emotionale und unvergessliche Woche. Wir vermissen die Zeit jetzt schon!
Die Ursulinen-Realschule hatte die Gelegenheit, am einwöchigen Workshop„Tanzen und Geschichte“teilzunehmen, der in Kooperation mit dem TanzpädagogenAlan Brooksund der Gedenkstätte Flossenbürg stattfand. Das Projekt, das Anfang Oktober durchgeführt wurde, bot Schülerinnen und Schülern aller Schularten ab der achten Jahrgangsstufe eine Möglichkeit, Geschichte und Tanz im Verbund miteinander zu erleben.
Für unsere Schule nahmenMelina Heimel (9c),Eva Höng (9c)undIsabell Kast (10c)teil. Sie wurden ausgewählt, weil sie sowohl tanzbegeistert als auch geschichtsinteressiert sind. Insgesamt nahmen etwa 35 Schülerinnen und Schüler an dieser schulartübergreifenden Projektwoche teil.
Alan Brooks, ein erfahrener Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge mit Engagements an der Münchner Staatsoper und dem Gärtnerplatztheater, leitete die Workshops. Er arbeitet regelmäßig mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie der Katholischen Universität Eichstätt zusammen.
Das Projekt stellte Fragen wie„Wie lässt sich Unsagbares künstlerisch ausdrücken?“und„Darf ich in einer KZ-Gedenkstätte tanzen?“in den Mittelpunkt und regte damit zum Nachdenken und zur künstlerischen Auseinandersetzung an.
Während der Woche standen auch ein Rundgang über das historische Gelände, Wanderungen zum Steinbruch, Augenzeugenberichte und das Nachdenken über Kunst im Konzentrationslager auf dem Plan.
Melina Heimel aus der 9c fasst ihre Erfahrungen so zusammen:
„Tanzen bewegt“ -Mit diesem Motto ging es für drei Schülerinnen aus der neunten und zehnten Klasse nach Flossenbürg ins ehemalige Konzentrationslager. Am Bahnhof angekommen, wurden wir zunächst sehr herzlich von einer Aufsichtsperson und unserem Tanzlehrer in Empfang genommen. Danach sind wir mit dem Bus direkt in die Gedenkstätte Flossenbürg gefahren. Am ersten Tag haben wir hauptsächlich geschichtliches Wissen mitgeteilt bekommen, zum Beispiel „Geschichte zum Anfassen“. Das Museum und die selbstständige Erkundung des Geländes war ein weiterer Programmpunkt der Woche. Natürlich war auch genug Zeit, neue Leute kennenzulernen, die uns wirklich schnell ans Herz gewachsen sind. Am zweiten Tag ging es dann endlich mit dem Tanzen los. Das am ersten Tag fast einstündige Aufwärmen war uns am Anfang noch etwas suspekt, da man sich gefühlt hat wie ein Tier im Dschungel. Mit der Zeit wurde dies nach vier Tagen dann schon zur Gewohnheit. Bei Alan Brooks‘ Übungen ging es nicht darum, dass er uns sagt, was falsch und richtig ist, sondern darum, das zu tun, was sich für uns richtig anfühlt, egal wie es aussah. Eine besonders emotionale Übung waren die „Rauchfiguren“. Man sollte eine der Personen von der früheren Zeit des Konzentrationslagers frei in die Luft malen, und sich danach in die „Rauchfigur“ hineinstellen. Für den Spaßfaktor am Abend wurde natürlich auch gesorgt, entweder mit Wanderungen, einem Kegelabend, einem Demokratieabend oder privaten Zimmerpartys von uns Schülern. Am Ende der Woche durften die selbsterarbeiteten Tänze zum Thema „Nationalsozialismus“ in Duos oder Kleingruppen vor den Lehrkräften und Eltern vorgeführt werden. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche, emotionale und unvergessliche Woche. Wir vermissen die Zeit jetzt schon!
Die Ursulinen-Realschule hatte die Gelegenheit, am einwöchigen Workshop„Tanzen und Geschichte“teilzunehmen, der in Kooperation mit dem TanzpädagogenAlan Brooksund der Gedenkstätte Flossenbürg stattfand. Das Projekt, das Anfang Oktober durchgeführt wurde, bot Schülerinnen und Schülern aller Schularten ab der achten Jahrgangsstufe eine Möglichkeit, Geschichte und Tanz im Verbund miteinander zu erleben.
Für unsere Schule nahmenMelina Heimel (9c),Eva Höng (9c)undIsabell Kast (10c)teil. Sie wurden ausgewählt, weil sie sowohl tanzbegeistert als auch geschichtsinteressiert sind. Insgesamt nahmen etwa 35 Schülerinnen und Schüler an dieser schulartübergreifenden Projektwoche teil.
Alan Brooks, ein erfahrener Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge mit Engagements an der Münchner Staatsoper und dem Gärtnerplatztheater, leitete die Workshops. Er arbeitet regelmäßig mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie der Katholischen Universität Eichstätt zusammen.
Das Projekt stellte Fragen wie„Wie lässt sich Unsagbares künstlerisch ausdrücken?“und„Darf ich in einer KZ-Gedenkstätte tanzen?“in den Mittelpunkt und regte damit zum Nachdenken und zur künstlerischen Auseinandersetzung an.
Während der Woche standen auch ein Rundgang über das historische Gelände, Wanderungen zum Steinbruch, Augenzeugenberichte und das Nachdenken über Kunst im Konzentrationslager auf dem Plan.
Melina Heimel aus der 9c fasst ihre Erfahrungen so zusammen:
„Tanzen bewegt“ -Mit diesem Motto ging es für drei Schülerinnen aus der neunten und zehnten Klasse nach Flossenbürg ins ehemalige Konzentrationslager. Am Bahnhof angekommen, wurden wir zunächst sehr herzlich von einer Aufsichtsperson und unserem Tanzlehrer in Empfang genommen. Danach sind wir mit dem Bus direkt in die Gedenkstätte Flossenbürg gefahren. Am ersten Tag haben wir hauptsächlich geschichtliches Wissen mitgeteilt bekommen, zum Beispiel „Geschichte zum Anfassen“. Das Museum und die selbstständige Erkundung des Geländes war ein weiterer Programmpunkt der Woche. Natürlich war auch genug Zeit, neue Leute kennenzulernen, die uns wirklich schnell ans Herz gewachsen sind. Am zweiten Tag ging es dann endlich mit dem Tanzen los. Das am ersten Tag fast einstündige Aufwärmen war uns am Anfang noch etwas suspekt, da man sich gefühlt hat wie ein Tier im Dschungel. Mit der Zeit wurde dies nach vier Tagen dann schon zur Gewohnheit. Bei Alan Brooks‘ Übungen ging es nicht darum, dass er uns sagt, was falsch und richtig ist, sondern darum, das zu tun, was sich für uns richtig anfühlt, egal wie es aussah. Eine besonders emotionale Übung waren die „Rauchfiguren“. Man sollte eine der Personen von der früheren Zeit des Konzentrationslagers frei in die Luft malen, und sich danach in die „Rauchfigur“ hineinstellen. Für den Spaßfaktor am Abend wurde natürlich auch gesorgt, entweder mit Wanderungen, einem Kegelabend, einem Demokratieabend oder privaten Zimmerpartys von uns Schülern. Am Ende der Woche durften die selbsterarbeiteten Tänze zum Thema „Nationalsozialismus“ in Duos oder Kleingruppen vor den Lehrkräften und Eltern vorgeführt werden. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche, emotionale und unvergessliche Woche. Wir vermissen die Zeit jetzt schon!
