Die Feder des Mutes – Dana Kumpfmüller berührt mit „Elefantengras“

NachdemDana Kumpfmüller (9d)bereits im vergangenen Schuljahr mit ihrem Text „Vater unser, im Nebenraum“ beeindruckte und eine Einladung zum exklusiven Siegerworkshop erhielt, hat sie auch im Schuljahr 2024/2025 ihr außergewöhnliches Schreibtalent unter Beweis gestellt und bei gleich drei renommierten Wettbewerben gepunktet!Ein besonderer Erfolg Danas ist derHauptpreis beim Wettbewerb „Die Feder“ der Hanns Seidel-Stiftungzum Thema „Mut“. Mit ihrer tiefgründigen Erzählung„Elefantengras“ konnte sie die Jury besonders überzeugen. Die Preisverleihung fand in München statt, moderiert von Markus Ferber, dem Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, und unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die eine Videobotschaft sendete. Dana zählte zu den 31 glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern. Ihre Geschichte und die anderer Preisträger sind in einemBuch mit dem Titel „Mut“ zusammengefasst, das online kostenloserhältlich ist.Das Urteil der Jury über „Elefantengras“ lautete: „Ein stille, aber sehr kraftvolle Coming-of-Age-Erzählung, die mit großer Feinfühligkeit und Verlässlichkeit von innerem Mut und echter Verbindung zwischen Menschen erzählt. Diese Geschichte ist ehrlich, sie ist tiefgründig, sie ist literarisch stark, mit einer starken Botschaft, die lange nachhallt.“Die Erzählung „Elefantengras“ nimmt die Leser mit auf eine emotionale Reise, die das oft einseitige Konzept von Mut neu definiert. Die Protagonistin Elisa ist eine junge Frau, die sich selbst als ängstlich wahrnimmt und mit den Herausforderungen des Alltags ringt: „Dieser. Mensch. Bin. Ich.“, beschreibt sie ihre Isolation und ihr Gefühl, am Rande des Geschehens zu stehen. Sie meidet soziale Kontakte und fühlt sich in ihrer Angst gefangen, die sie täglich überwinden muss, um überhaupt zu „existieren“.Der Wendepunkt der Geschichte ist die Begegnung mit Clara, die auf den ersten Blick als selbstbewusst und furchtlos erscheint. Clara fordert Elisa heraus, ihre Komfortzone zu verlassen, sei es bei einer Fahrradpanne, die Elisa widerwillig selbst repariert, oder beim Schwimmen in einem See voller toter Fische.Der Kern der Erzählung liegt in einem bewegenden Dialog zwischen Elisa und Clara auf einem Sandhügel, umgeben von „Elefantengras“. Elisa offenbart ihre tiefe Frustration: „Ich kämpfeJEDEN TAG, damit meine Angst nicht gewinnt, aber siesehenes nicht. Keiner sieht es, keiner sieht meinen Mut.“ Hier wird das titelgebende Elefantengras zur zentralen Metapher: Wie ein Elefant, dessen Haut scheinbar dick ist, aber auch papierdünn sein kann und ihn verwundbar macht, so ist auch Elisas scheinbare Ängstlichkeit nur eine Seite der Medaille.Die Erkenntnis – dass Mut und Angst nicht gegensätzlich sind, sondern oft Hand in Hand gehen – ist eine Botschaft der Geschichte. Dana Kumpfmüller gelingt es, mit „Elefantengras“ eine Erzählung zu schaffen, die Mut nicht als Abwesenheit von Furcht darstellt, sondern als das Handeln trotz Furcht, als eine zutiefst persönliche und oft unsichtbare Leistung.Neben dem Hauptpreis bei „Die Feder“ war Dana auch Preisträgerin beim diözesanen Schreibwettbewerb„Über Mauern springen“, was ihren anhaltenden Erfolg und ihr vielfältiges Talent erneut unterstreicht.Ein weiterer großer Erfolg ist ihr Beitrag „Menschlichkeit“ beimSchreib-Wettbewerb zum 10. Jugendförderpreis Rhein-Erft 2025. Danas Erzählung wurde als eine von nur drei Geschichten ausgewählt, die im Rahmen der Veranstaltung „HerzensStimmen“ am 30. August 2025 im Löhrerhof in Hürth von etablierten Künstlerinnen und Künstlern live auf der Bühne gelesen und gespielt werden. Das Motto des Wettbewerbs „Was uns bewegt“ lud junge Schreibende ein, ihre Gedanken in Textform zu Papier zu bringen – und Dana hat dies auf eindrucksvolle Weise getan.
NachdemDana Kumpfmüller (9d)bereits im vergangenen Schuljahr mit ihrem Text „Vater unser, im Nebenraum“ beeindruckte und eine Einladung zum exklusiven Siegerworkshop erhielt, hat sie auch im Schuljahr 2024/2025 ihr außergewöhnliches Schreibtalent unter Beweis gestellt und bei gleich drei renommierten Wettbewerben gepunktet!
Ein besonderer Erfolg Danas ist derHauptpreis beim Wettbewerb „Die Feder“ der Hanns Seidel-Stiftungzum Thema „Mut“. Mit ihrer tiefgründigen Erzählung„Elefantengras“ konnte sie die Jury besonders überzeugen. Die Preisverleihung fand in München statt, moderiert von Markus Ferber, dem Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, und unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die eine Videobotschaft sendete. Dana zählte zu den 31 glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern. Ihre Geschichte und die anderer Preisträger sind in einemBuch mit dem Titel „Mut“ zusammengefasst, das online kostenloserhältlich ist.
Das Urteil der Jury über „Elefantengras“ lautete: „Ein stille, aber sehr kraftvolle Coming-of-Age-Erzählung, die mit großer Feinfühligkeit und Verlässlichkeit von innerem Mut und echter Verbindung zwischen Menschen erzählt. Diese Geschichte ist ehrlich, sie ist tiefgründig, sie ist literarisch stark, mit einer starken Botschaft, die lange nachhallt.“
Die Erzählung „Elefantengras“ nimmt die Leser mit auf eine emotionale Reise, die das oft einseitige Konzept von Mut neu definiert. Die Protagonistin Elisa ist eine junge Frau, die sich selbst als ängstlich wahrnimmt und mit den Herausforderungen des Alltags ringt: „Dieser. Mensch. Bin. Ich.“, beschreibt sie ihre Isolation und ihr Gefühl, am Rande des Geschehens zu stehen. Sie meidet soziale Kontakte und fühlt sich in ihrer Angst gefangen, die sie täglich überwinden muss, um überhaupt zu „existieren“.
Der Wendepunkt der Geschichte ist die Begegnung mit Clara, die auf den ersten Blick als selbstbewusst und furchtlos erscheint. Clara fordert Elisa heraus, ihre Komfortzone zu verlassen, sei es bei einer Fahrradpanne, die Elisa widerwillig selbst repariert, oder beim Schwimmen in einem See voller toter Fische.
Der Kern der Erzählung liegt in einem bewegenden Dialog zwischen Elisa und Clara auf einem Sandhügel, umgeben von „Elefantengras“. Elisa offenbart ihre tiefe Frustration: „Ich kämpfeJEDEN TAG, damit meine Angst nicht gewinnt, aber siesehenes nicht. Keiner sieht es, keiner sieht meinen Mut.“ Hier wird das titelgebende Elefantengras zur zentralen Metapher: Wie ein Elefant, dessen Haut scheinbar dick ist, aber auch papierdünn sein kann und ihn verwundbar macht, so ist auch Elisas scheinbare Ängstlichkeit nur eine Seite der Medaille.
Die Erkenntnis – dass Mut und Angst nicht gegensätzlich sind, sondern oft Hand in Hand gehen – ist eine Botschaft der Geschichte. Dana Kumpfmüller gelingt es, mit „Elefantengras“ eine Erzählung zu schaffen, die Mut nicht als Abwesenheit von Furcht darstellt, sondern als das Handeln trotz Furcht, als eine zutiefst persönliche und oft unsichtbare Leistung.
Neben dem Hauptpreis bei „Die Feder“ war Dana auch Preisträgerin beim diözesanen Schreibwettbewerb„Über Mauern springen“, was ihren anhaltenden Erfolg und ihr vielfältiges Talent erneut unterstreicht.
Ein weiterer großer Erfolg ist ihr Beitrag „Menschlichkeit“ beimSchreib-Wettbewerb zum 10. Jugendförderpreis Rhein-Erft 2025. Danas Erzählung wurde als eine von nur drei Geschichten ausgewählt, die im Rahmen der Veranstaltung „HerzensStimmen“ am 30. August 2025 im Löhrerhof in Hürth von etablierten Künstlerinnen und Künstlern live auf der Bühne gelesen und gespielt werden. Das Motto des Wettbewerbs „Was uns bewegt“ lud junge Schreibende ein, ihre Gedanken in Textform zu Papier zu bringen – und Dana hat dies auf eindrucksvolle Weise getan.