Baseball-Bälle, Billardkugeln und Bello – Julia Kosch beim Matheseminar

Frisch erholt aus den Osterferien und für alle Wetterlagen gerüstet machten sich die Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe Mitte April auf den Weg ins BLSV Sportcamp, um gemeinsam drei spannende Tage voller neuer sportlicher Herausforderungen zu erleben.
Die Umgebung der Jugendherberge, auf etwa tausend Meter Höhe und direkt am malerischen Spitzingsee gelegen, bot unseren Achtklässlerinnen eine perfekte Kulisse für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Bogenschießen, Biathlon, Kistenstapeln, Strickleiterklettern in schwindelerregender Höhe von fünfzehn Metern sowie eine Schluchtüberquerung mit dem Zipline sorgten für Spaß, Action und genügend Nervenkitzel.
Unter der Leitung erfahrener Guides konnten unsere Mädels nicht nur ihre Teamarbeit, Geschicklichkeit oder ihren Mut unter Beweis stellen, sondern hoffentlich auch bleibende Erlebnisse sammeln.
Auch am Abend gab es verschiedene Freizeitmöglichkeiten, um gemeinsam aktiv zu werden und Spaß zu haben: Stockbrotbacken am Lagerfeuer, Bouldern, Kickern, Tischtennisspielen oder Schlittenfahren  – für jeden Geschmack war etwas dabei. Ein großes Kompliment gilt den Karaokeparty-Performerinnen, die das Mikrofon und die Tanzfläche mit kreativen Einlagen gerockt haben. Danke fürs Mitmachen, Anfeuern und Mitfeiern – die Stimmung war absolut fantastisch.
Unser Sportcamp-Aufenthalt endete mit einer entspannten Wanderung rund um den idyllischen Spitzingsee, bei der alle noch die Gelegenheit hatten, die schönsten Momente der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.
Die Fachschaft Sport bedankt sich herzlich bei den mitwirkenden Lehrkräften Kirstin Jahn, Veronika Schachtner, Vanessa Wintermayr und Sandra Wolf sowie allen Schülerinnen, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben. Wir hoffen sehr, dass euch die gemeinsame Zeit im Sportcamp noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubert. (Kan)
So erinnern sich Kathi, Lilia und Magdalena aus der 8a ans Sportcamp:
Vom 13. bis zum 15. April waren wir mit unserer Klasse 8a gemeinsam mit der 8b im Sportcamp am Spitzingsee. Nach zweistündiger Fahrt kamen wir dann auch endlich im Schullandheim an. Frisch gestärkt ging es für uns nach draußen zu unseren Aktivitäten des Tages: Biathlon und Bogenschießen. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln konnte der Wettkampf beginnen! Was uns dabei am meisten in Erinnerung bleiben wird, wird nicht der Muskelkater sein, sondern das Gefühl von Gemeinschaft, als wir uns gegenseitig angefeuert haben, als wären wir bei den olympischen Winterspielen. So ein ähnliches Gefühl hatten wir auch bei unserer nächsten Aktivität, dem Bogenschießen. Dieser Sport stellte sich als große Herausforderung dar, weil es viel komplexer ist, das Ziel mit dem Pfeil zu treffen, als es zunächst erscheint. Nach einem köstlichen Abendessen setzten wir uns zusammen ans Lagerfeuer und aßen gemeinsam Stockbrot und Marshmallows.
Am nächsten Morgen trafen wir uns schon früh, um einen längeren Spaziergang bei leider schlechtem Wetter zu machen. Nach einem sehr leckeren Mittagessen wurde es für uns etwas anstrengender. Eine professionelle Betreuerin half uns, eine höhere, im Baum festgemachte Strickleiter hochzuklettern und mit Hilfe einer Slackline über einen Bach zu laufen. Am Abend folgte ein Highlight. Der Karaoke-Abend, bei dem die Lehrerinnen „Skandal im Sperrbezirk“ und „Westerland“ zum Besten gaben, bereitete uns allen sehr viel Spaß.
Am letzten Vormittag der Reise unternahmen beide Klassen noch einen Spaziergang um den wunderschönen Spitzingsee. Danach ging es für uns leider schon wieder nach Hause.
Was bleibt, ist nicht das Programm, sondern das Gefühl, dass wir uns mehr zutrauen als vor dem Camp. Und Muskelkater an Stellen, von denen wir vorher nicht wussten, dass es da Muskeln gibt. (Redaktion: Sf)
UnsereSchülerin Julia Koschhat vor kurzem am Matheseminar in Sankt Englmar teilgenommen. Hier blickt sie auf ein erlebnisreiches Wochenende zurück.Freitag, 11.10.24Schon kurz vor elf Uhr mittags stehen um die zwanzig Schülerinnen und Schüler in der Bahnhofshalle verteilt. Jeder mit einer großen Tasche in der Hand. Nach einer Stunde Busfahrt liegt dasBayerwaldAktivZentrum in Sankt Englmarvor uns. Aussteigen, Mittagessen, Zimmer beziehen und eine Begrüßung. Mit den 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern desMatheseminars für bayerische Realschülerinnen und Realschüler der Spitzenförderung Bayernsreisen die Lehrer Herr Gilch und Frau Götz, mit der Elftklässlerin Denise. Nach der Vorstellung werden wir in Gruppen aufgeteilt und machen uns auf den Weg. Vor uns liegt nicht nur das überschaubare Sankt Englmar, sondern auch eine Stadtrallye, die jede gewinnen will. Zusammen in unserer Gruppe machen wir uns auf den Weg, den Hund Bello zu finden und messen neben vielen anderen Aufgaben auch provisorisch Brunnen mit Geodreiecken aus. Die Gewinner dieser Rallye bekommen, wie so schön betont wird: „Gar nichts!“. Dafür bekommen die Verlierer umso mehr. Die schlechtplatzierteste Gruppe darf nicht nur zum Frühstück und Abendessen die Tische mit Besteck bestücken, sondern hat auch sämtliche anderen unangenehmen Tätigkeiten zu übernehmen, wie die Tafel für das Seminar zu tragen. Nach dem Abendessen geht es an die erste Einheit Matheunterricht. Wenn man eine Schnur, die einen Meter länger ist als der Umfang eines Baseballs ist, um eben diesen Baseball spannt, wie groß ist dann der Abstand zwischen der Schnur und dem Baseball? (Spoiler: 15,9 cm). Diesen Gedanken führen wir weiter und betrachten als Gedankenexperiment die Erde und eine Schnur, die einen Meter länger als der Umfang des Äquators ist. Wieder stellen wir uns die gleiche Frage und kommen zum selben Ergebnis. Bevor wir uns an eine abschließende Aufgabe wenden, versuchen wir erfolgreich einen Zusammenhang zwischen den Aufgaben herzustellen. Danach sitzen wir zusammen, bauen Puzzle oder spielen Risiko.Samstag, 12.10.24Nach dem Frühstück am nächsten Morgen versuchen wir uns zuerst darin, theoretisch eine Billardkugel mathematisch einzulochen und danach in Algebra. Viele Erkenntnisse später gibt es zuerst Mittagessen und im Anschluss eine Wanderung einen Berg hoch. Oben angekommen genießen wir die Aussicht, die an diesem Tag sogar bis zu den Alpen reicht. Zurück in der Jugendherberge gibt es Kuchen und eine Runde GarticPhone. Nach dem Abendessen werden wir, wie am Vortag, in Gruppen eingeteilt und dürfen uns an einem Staffellauf versuchen. Dieses Mal gibt es karierte Blöcke zu gewinnen, die Motivation ist also groß. Vierzehn Aufgaben später gibt es eine Siegerehrung, anschließend Puzzle, Risiko und GarticPhone.Sonntag, 13.10.24Das letzte Frühstück, Zimmer verlassen und erneut nach Sankt Englmar. Dieses Mal machen wir keine Stadtrallye, sondern besuchen das XPERIUM. Seifenblasen, optische Täuschungen und die Entstehung von Wellen sind nur ein paar Themengebiete, in die wir eintauchen. Leider heißt es danach: „Auf Wiedersehen Sankt Englmar!“.Abschließend ist es unser Anliegen, uns bei Frau Götz und Herrn Gilch zu bedanken, dass sie uns dieses Wochenende über bei diesem Matheseminar begleitet haben. Ohne die beiden wäre das Matheseminar überhaupt nicht möglich gewesen und die meisten Teilnehmer hätten einander nie getroffen. Doch der Dank gilt nicht nur den Lehrern, sondern auch Denise, die uns das Wochenende über ans Herz gewachsen ist.
UnsereSchülerin Julia Koschhat vor kurzem am Matheseminar in Sankt Englmar teilgenommen. Hier blickt sie auf ein erlebnisreiches Wochenende zurück.
Freitag, 11.10.24
Schon kurz vor elf Uhr mittags stehen um die zwanzig Schülerinnen und Schüler in der Bahnhofshalle verteilt. Jeder mit einer großen Tasche in der Hand. Nach einer Stunde Busfahrt liegt dasBayerwaldAktivZentrum in Sankt Englmarvor uns. Aussteigen, Mittagessen, Zimmer beziehen und eine Begrüßung. Mit den 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern desMatheseminars für bayerische Realschülerinnen und Realschüler der Spitzenförderung Bayernsreisen die Lehrer Herr Gilch und Frau Götz, mit der Elftklässlerin Denise. Nach der Vorstellung werden wir in Gruppen aufgeteilt und machen uns auf den Weg. Vor uns liegt nicht nur das überschaubare Sankt Englmar, sondern auch eine Stadtrallye, die jede gewinnen will. Zusammen in unserer Gruppe machen wir uns auf den Weg, den Hund Bello zu finden und messen neben vielen anderen Aufgaben auch provisorisch Brunnen mit Geodreiecken aus. Die Gewinner dieser Rallye bekommen, wie so schön betont wird: „Gar nichts!“. Dafür bekommen die Verlierer umso mehr. Die schlechtplatzierteste Gruppe darf nicht nur zum Frühstück und Abendessen die Tische mit Besteck bestücken, sondern hat auch sämtliche anderen unangenehmen Tätigkeiten zu übernehmen, wie die Tafel für das Seminar zu tragen. Nach dem Abendessen geht es an die erste Einheit Matheunterricht. Wenn man eine Schnur, die einen Meter länger ist als der Umfang eines Baseballs ist, um eben diesen Baseball spannt, wie groß ist dann der Abstand zwischen der Schnur und dem Baseball? (Spoiler: 15,9 cm). Diesen Gedanken führen wir weiter und betrachten als Gedankenexperiment die Erde und eine Schnur, die einen Meter länger als der Umfang des Äquators ist. Wieder stellen wir uns die gleiche Frage und kommen zum selben Ergebnis. Bevor wir uns an eine abschließende Aufgabe wenden, versuchen wir erfolgreich einen Zusammenhang zwischen den Aufgaben herzustellen. Danach sitzen wir zusammen, bauen Puzzle oder spielen Risiko.
Samstag, 12.10.24
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen versuchen wir uns zuerst darin, theoretisch eine Billardkugel mathematisch einzulochen und danach in Algebra. Viele Erkenntnisse später gibt es zuerst Mittagessen und im Anschluss eine Wanderung einen Berg hoch. Oben angekommen genießen wir die Aussicht, die an diesem Tag sogar bis zu den Alpen reicht. Zurück in der Jugendherberge gibt es Kuchen und eine Runde GarticPhone. Nach dem Abendessen werden wir, wie am Vortag, in Gruppen eingeteilt und dürfen uns an einem Staffellauf versuchen. Dieses Mal gibt es karierte Blöcke zu gewinnen, die Motivation ist also groß. Vierzehn Aufgaben später gibt es eine Siegerehrung, anschließend Puzzle, Risiko und GarticPhone.
Sonntag, 13.10.24
Das letzte Frühstück, Zimmer verlassen und erneut nach Sankt Englmar. Dieses Mal machen wir keine Stadtrallye, sondern besuchen das XPERIUM. Seifenblasen, optische Täuschungen und die Entstehung von Wellen sind nur ein paar Themengebiete, in die wir eintauchen. Leider heißt es danach: „Auf Wiedersehen Sankt Englmar!“.
Abschließend ist es unser Anliegen, uns bei Frau Götz und Herrn Gilch zu bedanken, dass sie uns dieses Wochenende über bei diesem Matheseminar begleitet haben. Ohne die beiden wäre das Matheseminar überhaupt nicht möglich gewesen und die meisten Teilnehmer hätten einander nie getroffen. Doch der Dank gilt nicht nur den Lehrern, sondern auch Denise, die uns das Wochenende über ans Herz gewachsen ist.