Außerirdisch gut: 37 Absolventinnen mit einer Eins vor dem Komma

Frisch erholt aus den Osterferien und für alle Wetterlagen gerüstet machten sich die Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe Mitte April auf den Weg ins BLSV Sportcamp, um gemeinsam drei spannende Tage voller neuer sportlicher Herausforderungen zu erleben.
Die Umgebung der Jugendherberge, auf etwa tausend Meter Höhe und direkt am malerischen Spitzingsee gelegen, bot unseren Achtklässlerinnen eine perfekte Kulisse für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Bogenschießen, Biathlon, Kistenstapeln, Strickleiterklettern in schwindelerregender Höhe von fünfzehn Metern sowie eine Schluchtüberquerung mit dem Zipline sorgten für Spaß, Action und genügend Nervenkitzel.
Unter der Leitung erfahrener Guides konnten unsere Mädels nicht nur ihre Teamarbeit, Geschicklichkeit oder ihren Mut unter Beweis stellen, sondern hoffentlich auch bleibende Erlebnisse sammeln.
Auch am Abend gab es verschiedene Freizeitmöglichkeiten, um gemeinsam aktiv zu werden und Spaß zu haben: Stockbrotbacken am Lagerfeuer, Bouldern, Kickern, Tischtennisspielen oder Schlittenfahren  – für jeden Geschmack war etwas dabei. Ein großes Kompliment gilt den Karaokeparty-Performerinnen, die das Mikrofon und die Tanzfläche mit kreativen Einlagen gerockt haben. Danke fürs Mitmachen, Anfeuern und Mitfeiern – die Stimmung war absolut fantastisch.
Unser Sportcamp-Aufenthalt endete mit einer entspannten Wanderung rund um den idyllischen Spitzingsee, bei der alle noch die Gelegenheit hatten, die schönsten Momente der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.
Die Fachschaft Sport bedankt sich herzlich bei den mitwirkenden Lehrkräften Kirstin Jahn, Veronika Schachtner, Vanessa Wintermayr und Sandra Wolf sowie allen Schülerinnen, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben. Wir hoffen sehr, dass euch die gemeinsame Zeit im Sportcamp noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubert. (Kan)
So erinnern sich Kathi, Lilia und Magdalena aus der 8a ans Sportcamp:
Vom 13. bis zum 15. April waren wir mit unserer Klasse 8a gemeinsam mit der 8b im Sportcamp am Spitzingsee. Nach zweistündiger Fahrt kamen wir dann auch endlich im Schullandheim an. Frisch gestärkt ging es für uns nach draußen zu unseren Aktivitäten des Tages: Biathlon und Bogenschießen. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln konnte der Wettkampf beginnen! Was uns dabei am meisten in Erinnerung bleiben wird, wird nicht der Muskelkater sein, sondern das Gefühl von Gemeinschaft, als wir uns gegenseitig angefeuert haben, als wären wir bei den olympischen Winterspielen. So ein ähnliches Gefühl hatten wir auch bei unserer nächsten Aktivität, dem Bogenschießen. Dieser Sport stellte sich als große Herausforderung dar, weil es viel komplexer ist, das Ziel mit dem Pfeil zu treffen, als es zunächst erscheint. Nach einem köstlichen Abendessen setzten wir uns zusammen ans Lagerfeuer und aßen gemeinsam Stockbrot und Marshmallows.
Am nächsten Morgen trafen wir uns schon früh, um einen längeren Spaziergang bei leider schlechtem Wetter zu machen. Nach einem sehr leckeren Mittagessen wurde es für uns etwas anstrengender. Eine professionelle Betreuerin half uns, eine höhere, im Baum festgemachte Strickleiter hochzuklettern und mit Hilfe einer Slackline über einen Bach zu laufen. Am Abend folgte ein Highlight. Der Karaoke-Abend, bei dem die Lehrerinnen „Skandal im Sperrbezirk“ und „Westerland“ zum Besten gaben, bereitete uns allen sehr viel Spaß.
Am letzten Vormittag der Reise unternahmen beide Klassen noch einen Spaziergang um den wunderschönen Spitzingsee. Danach ging es für uns leider schon wieder nach Hause.
Was bleibt, ist nicht das Programm, sondern das Gefühl, dass wir uns mehr zutrauen als vor dem Camp. Und Muskelkater an Stellen, von denen wir vorher nicht wussten, dass es da Muskeln gibt. (Redaktion: Sf)
„Ein kleiner Schritt für die Menschheit,ein großer Schritt für uns." - Mit diesem leicht abgeänderten Zitat von Neil Armstrong beschlossenMaria Kolbeck und Lina Taglingerihre gemeinsam gehaltene Absolventinnenrede, die sie mit dem Originalzitat des ersten Menschen auf dem Mond eröffneten: „That's one small step for a man, one giant leap for mankind." Mit der Allegorie einer Raumfahrt zum Mond verglichen die beiden ihre Realschulzeit, in der es irgendwann während der Zeit des Distanzunterrichts auch den Moment gegeben habe, in denen die Eltern manche Töchter am liebsten direkt vom Homeoffice auf den Mond geschossen hätten, so blank haben die Nerven manchmal gelegen. Letztlich habe das gemeinsame Space-Training im Lauf der Jahre aber dazu geführt, dass dieMission Mittlere Reifenach sechs Jahren einen erfolgreichen Abschluss an der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule gefunden habe. Wie erfolgreich diese Mission war, skizzierte dieSchulleiterin Angela Schleibingerin beeindruckenden Zahlen: So habe am Endebeinahe jede dritte Absolventin in ihrem Abschlusszeugnis eine Eins vor dem Komma,sechzehn hätten mindestens einen Schnitt von 1,5und mitLilly-Marie Krause, Franziska Maier und Johanna Weidingererreichten gleich drei Schülerinnen dieTraumnote 1,0. Vielleicht - so Schleibinger - hätten die außerordentlich guten Prüfungsergebnisse ihre Ursache auch darin, dass mehr Zeit zum intensiven Lernen auf die Abschlussprüfung vorhanden gewesen sei, schließlich "war ja sonst auch nichts los". Auch in der Schule habe eine Konzentration aufs Wesentliche stattgefunden, nachdem Fahrten und Feste abgesagt werden mussten. In geschickter Umschiffung des verhassten C-Wortes, zeigte sich Schleibinger überzeugt davon, dass die jungen Frauen aus dieser Situation trotzdem viel für die Zukunft mitnähmen, eine Hoffnung, der sich auch die anderen Redner in ihren Videobotschaften anschlossen:Landrat Peter Dreiersprach gar von zwei Prüfungen, die die Mädchen bestanden hätten, einer schulischen und einer pandemischen. Ins selbe Horn stießOberbürgermeister Alexander Putz, indem er betonte, dass dieser Jahrgang mehr denn alle zuvor Flexibilität und Durchhaltevermögen haben mussten. Da Krisen vor allem Kreativität freisetzten, verblasse das unangemessene Label „Corona-Jahrgang", soOrdinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump. WährendRegierungspräsident Rainer Haselbeckden Blick voraus richtete und in den Absolventinnen die Menschen erblickte, die die Zukunft ihrer Heimat mitgestalten werden, blickte derVorsitzende des Freundeskreises, Rudolf Hutterer, zurück auf die unbeschwerten Anfänge dieses Jahrgangs vor sechs Jahren.Schulseelsorger Armin Weyersforderte die jungen Frauen im Rahmen eines Gebets auf, „Mittler des Humors" zu sein und derElternbeiratsvorsitzende Armin Hanisch, sandte nicht nur Videogrüße, sondern drehte gleich ein humorvolles Video, in dem er die jungen Frauen am Ende ihrer Realschulzeit mit gepackten Koffern am Airport des Lebens erblickte. Schleibinger dankte und verabschiedete nicht nur den scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden und -weitere Mitglieder dieses Gremiums, sondern vor allem auch die langjährige Sekretärin Annelie Hastreiterund die"Grande Dame der Schule", Andrea Pohl, die die Ursulinen-Schule nach beinahe 35 Jahren intensiven pädagogischen Wirkens verließ. Schleibinger knüpfte an das von den Schülersprecherinnen entwickelte Bild der Astronauten an: „Sicherlich kann man viele Dinge wiederherstellen oder ersetzen - die Astronauten haben es mit den Sauerstofftanks vorgemacht. Menschen aber kann man nicht ersetzen, denn die Einzigartigkeit ihres Handelns bleibt in unseren Erinnerungen erhalten und wir hoffen, dass der Kontakt zu diesen beiden ‚Ehemaligen‘ erhalten bleibt."Musikalisch umrahmt wurden die beiden Abschlussfeiern von Beiträgen zahlreicher Schülerinnen und Lehrer.Die dreizehn Schülerinnen, deren Schnittzwischen 1,0 und 1,5lag, in alphabetischer Reihenfolge:Hannah Bauer, Evelyn Michaela Bichlmaier, Celina Dengler, Luisa Einberger, Marina Englbrecht, Laureen Franz, Sonja Heim, Marie-Sophie Helgest, Maria Kolbeck, Lilly-Marie Krause, Franziska Maier, Vanessa Oberloher, Anna Steinberger, Sophia Tafelmeier, Lena Weichslgartner, Johanna Weidinger
„Ein kleiner Schritt für die Menschheit,ein großer Schritt für uns." - Mit diesem leicht abgeänderten Zitat von Neil Armstrong beschlossenMaria Kolbeck und Lina Taglingerihre gemeinsam gehaltene Absolventinnenrede, die sie mit dem Originalzitat des ersten Menschen auf dem Mond eröffneten: „That's one small step for a man, one giant leap for mankind." Mit der Allegorie einer Raumfahrt zum Mond verglichen die beiden ihre Realschulzeit, in der es irgendwann während der Zeit des Distanzunterrichts auch den Moment gegeben habe, in denen die Eltern manche Töchter am liebsten direkt vom Homeoffice auf den Mond geschossen hätten, so blank haben die Nerven manchmal gelegen. Letztlich habe das gemeinsame Space-Training im Lauf der Jahre aber dazu geführt, dass dieMission Mittlere Reifenach sechs Jahren einen erfolgreichen Abschluss an der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule gefunden habe. Wie erfolgreich diese Mission war, skizzierte dieSchulleiterin Angela Schleibingerin beeindruckenden Zahlen: So habe am Endebeinahe jede dritte Absolventin in ihrem Abschlusszeugnis eine Eins vor dem Komma,sechzehn hätten mindestens einen Schnitt von 1,5und mitLilly-Marie Krause, Franziska Maier und Johanna Weidingererreichten gleich drei Schülerinnen dieTraumnote 1,0. Vielleicht - so Schleibinger - hätten die außerordentlich guten Prüfungsergebnisse ihre Ursache auch darin, dass mehr Zeit zum intensiven Lernen auf die Abschlussprüfung vorhanden gewesen sei, schließlich "war ja sonst auch nichts los". Auch in der Schule habe eine Konzentration aufs Wesentliche stattgefunden, nachdem Fahrten und Feste abgesagt werden mussten. In geschickter Umschiffung des verhassten C-Wortes, zeigte sich Schleibinger überzeugt davon, dass die jungen Frauen aus dieser Situation trotzdem viel für die Zukunft mitnähmen, eine Hoffnung, der sich auch die anderen Redner in ihren Videobotschaften anschlossen:Landrat Peter Dreiersprach gar von zwei Prüfungen, die die Mädchen bestanden hätten, einer schulischen und einer pandemischen. Ins selbe Horn stießOberbürgermeister Alexander Putz, indem er betonte, dass dieser Jahrgang mehr denn alle zuvor Flexibilität und Durchhaltevermögen haben mussten. Da Krisen vor allem Kreativität freisetzten, verblasse das unangemessene Label „Corona-Jahrgang", soOrdinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump. WährendRegierungspräsident Rainer Haselbeckden Blick voraus richtete und in den Absolventinnen die Menschen erblickte, die die Zukunft ihrer Heimat mitgestalten werden, blickte derVorsitzende des Freundeskreises, Rudolf Hutterer, zurück auf die unbeschwerten Anfänge dieses Jahrgangs vor sechs Jahren.Schulseelsorger Armin Weyersforderte die jungen Frauen im Rahmen eines Gebets auf, „Mittler des Humors" zu sein und derElternbeiratsvorsitzende Armin Hanisch, sandte nicht nur Videogrüße, sondern drehte gleich ein humorvolles Video, in dem er die jungen Frauen am Ende ihrer Realschulzeit mit gepackten Koffern am Airport des Lebens erblickte. Schleibinger dankte und verabschiedete nicht nur den scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden und -weitere Mitglieder dieses Gremiums, sondern vor allem auch die langjährige Sekretärin Annelie Hastreiterund die"Grande Dame der Schule", Andrea Pohl, die die Ursulinen-Schule nach beinahe 35 Jahren intensiven pädagogischen Wirkens verließ. Schleibinger knüpfte an das von den Schülersprecherinnen entwickelte Bild der Astronauten an: „Sicherlich kann man viele Dinge wiederherstellen oder ersetzen - die Astronauten haben es mit den Sauerstofftanks vorgemacht. Menschen aber kann man nicht ersetzen, denn die Einzigartigkeit ihres Handelns bleibt in unseren Erinnerungen erhalten und wir hoffen, dass der Kontakt zu diesen beiden ‚Ehemaligen‘ erhalten bleibt."Musikalisch umrahmt wurden die beiden Abschlussfeiern von Beiträgen zahlreicher Schülerinnen und Lehrer.Die dreizehn Schülerinnen, deren Schnittzwischen 1,0 und 1,5lag, in alphabetischer Reihenfolge:Hannah Bauer, Evelyn Michaela Bichlmaier, Celina Dengler, Luisa Einberger, Marina Englbrecht, Laureen Franz, Sonja Heim, Marie-Sophie Helgest, Maria Kolbeck, Lilly-Marie Krause, Franziska Maier, Vanessa Oberloher, Anna Steinberger, Sophia Tafelmeier, Lena Weichslgartner, Johanna Weidinger