8b tanzt sich durch globale Zusammenhänge

Im Rahmen des Geographieunterrichts und anlässlich der internationalen Wochen gegen Rassismus in Landshut setzte sich die Klasse 8b intensiv mit den Themen globale Gerechtigkeit, Rassismus, Identität und Zusammenhalt auseinander – und das auf eine ganz besondere Weise: durch Tanz und Bewegung. Der 90-minütige Workshop wurde von zwei Referentinnen der Organisation „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE) geleitet, die den Schülerinnen neue Perspektiven auf gesellschaftliche Themen eröffneten.
Zu Beginn stand eine offene Vorstellungsrunde, in der die Schülerinnen der Frage nachgingen: Was hat Tanzen mit Rassismus zu tun? - Dabei wurde schnell deutlich, dass Tanz mehr ist als bloße Bewegung – er kann kulturelle Wurzeln widerspiegeln und Identität ausdrücken.
Im weiteren Verlauf erklärten die Referentinnen, dass Tänze oft eine Geschichte erzählen oder bestimmte Emotionen transportieren. Besonders im Fokus stand dabei der Tanzstil Hip-Hop, der seinen Ursprung in den USA hat, jedoch stark von afrikanischen Bewegungen und kulturellen Einflüssen geprägt ist. So wurde deutlich, wie eng Tanz mit globalen Entwicklungen und kulturellem Austausch verbunden ist.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm wurde es praktisch: Eine der Referentinnen, die aus Kamerun stammt, zeigte den Schülerinnen verschiedene Tanzschritte aus ihrer Heimat. Dabei erfuhren die Teilnehmerinnen auch, dass Tanz dort nicht nur Ausdruck von Freude ist, sondern beispielsweise auch bei Trauer eine wichtige Rolle spielt.
Neben der Bewegung war auch Raum für persönliche Gespräche. Die Schülerinnen tauschten sich über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung aus und reflektierten gemeinsam, wie Vorurteile entstehen und wie man ihnen begegnen kann (MV, Red.: Sf).